Ressourcen Energie aus Biomasse
Gespräch mit Tim Beringer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
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- Eukalyptus-Blätter (Roy Lister/ Flickr/ CC BY 2.0)
In 40 Jahren könnte Energie aus Pflanzen rund 20 Prozent des weltweiten Strom- und Wärmebedarfs decken. Das haben Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) herausgefunden.
In einerbiogeochemischen Computersimulation hat die Gruppe unter Federführung von Tim Beringer das Potenzial und die Risiken der Energiegewinnung aus Biomasseplantagen ermittelt.
Für und Wider
Für den Anbau und die Energiegewinnung aus Soja mussten in Brasilien Teile des Regenwalds weichen. (Leonardo F. Freitas/Flickr/CC BY-NC-SA 2.0)
Dabei stellten sie fest, dass Biomasse ein Für und Wider hat: Wenn künftig tatsächlich möglichst viel Energie aus Pflanzen gewonnen werden soll, dann würde das gravierende Einschnitte in die Natur bedeuten. Ganze Flächen würden ihrer Ursprungsbepflanzung beraubt und mit Energiepflanzen der so genannten zweiten Generation kultiviert werden - dazu gehören Pappeln, Eukalyptus oder Präriegräser.
Umweltfolgen
In einigen Gebieten wäre die Produktion von Bioenergie zwar umweltverträglicher als an anderen Orten. Jedoch wären von der Flächenumwandlung auch sensible Gebiete betroffen, etwa die Feucht-Pampa in Südamerika, heißt es in der Untersuchung.
Mit dem Leiter der Studie, Tim Beringer, sprechen wir über die Zukunft der Energie aus Biomasse.
Meldung des PIK über die Biomasse-Studie (pik-potsdam.de)