Sonntag, 19. Mai 2013

Natur /

Ressourcen Energie aus Biomasse  

Gespräch mit Tim Beringer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Eukalyptus-Blätter
Eukalyptus-Blätter (Roy Lister/ Flickr/ CC BY 2.0)

In 40 Jahren könnte Energie aus Pflanzen rund 20 Prozent des weltweiten Strom- und Wärmebedarfs decken. Das haben Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) herausgefunden.

In einerbiogeochemischen Computersimulation hat die Gruppe unter Federführung von Tim Beringer das Potenzial und die Risiken der Energiegewinnung aus Biomasseplantagen ermittelt.

Für und Wider

Riesige Sojaplantagen in der Amazonasregion Brasiliens in der Nähe von Mato Grosso. Für den Anbau und die Energiegewinnung aus Soja mussten in Brasilien Teile des Regenwalds weichen. (Leonardo F. Freitas/Flickr/CC BY-NC-SA 2.0)

Dabei stellten sie fest, dass Biomasse ein Für und Wider hat: Wenn künftig tatsächlich möglichst viel Energie aus Pflanzen gewonnen werden soll, dann würde das gravierende Einschnitte in die Natur bedeuten. Ganze Flächen würden ihrer Ursprungsbepflanzung beraubt und mit Energiepflanzen der so genannten zweiten Generation kultiviert werden - dazu gehören Pappeln, Eukalyptus oder Präriegräser.

Umweltfolgen

In einigen Gebieten wäre die Produktion von Bioenergie zwar umweltverträglicher als an anderen Orten. Jedoch wären von der Flächenumwandlung auch sensible Gebiete betroffen, etwa die Feucht-Pampa in Südamerika, heißt es in der Untersuchung.

Mit dem Leiter der Studie, Tim Beringer, sprechen wir über die Zukunft der Energie aus Biomasse.

 

Mehr zum Thema:

Meldung des PIK über die Biomasse-Studie (pik-potsdam.de)

Zum Kommentieren bitte registrieren oder anmelden.

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare

Wenn Sie Verstöße gegen unsere Kommentar-Regeln feststellen, informieren Sie bitte die Forenadministration per E-Mail.

Beitrag hören

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Natur

Eine pinke Seeanemone

BioakustikDas Rülpsen der Seeanemonen

Bernie Krause zeichnet Tiergeräusche auf: winzige Ameisen genauso wie riesige Wale.

Mehr …

Der Weltraumtransporter ATV-II Johannes Kepler in einer Computer Animation

PlanetenjagdKepler kaputt

Kepler gilt als bislang erfolgreichster Planetensucher im All.

Mehr …

Markerschütternd ist das Brunftgeschrei, mit dem der Platzhirsch im Bergwildpark Steinwasen ( Schwarzwald) sein Revier sichert und Nebenbuhler einzuschüchtern versucht

UmweltHirschinventur von oben

In den Eifelwäldern gibt es zuviel Rotwild - die Förster geben den Jägern die Schuld.

Mehr …