Robotik Unheimliche Androiden
Tobias Lenartz über humanoide Roboter und das Verhältnis zum Menschen
-
- Je menschlicher Roboter aussehen, desto suspekter sind sie uns... (Aaron Webb | flickr | cc by-nc-sa 2.0)
Was unser Unbehagen vor Androiden mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney zu tun hat
Ein Juwelendieb im Rentenalter bekommt von seinem Sohn einen Roboter geschenkt. Der soll sich um dessen verwahrlosten Haushalt kümmern. Die Geschichte der amerikanischen Komödie Robot and Frank könnte nicht mehr allzu lange Science-Fiction bleiben. Denn Robotiker in Japan oder den USA tüfteln bereits eine ganze Weile an technologischen Haushaltshilfen für Senioren.
Humanoide Automaten und das Grauen
Auf dem Weg zur hilfreichen Koexistenz von Mensch und Roboter sind allerdings nicht nur diverse technische Hürden zu bewältigen. Schließlich ist das Verhältnis von Mensch und Android traditionell abgründiges Gelände. Sind uns abstrakt humanoide Roboter ziemlich sympathisch, packt uns bei humanoiden Automaten oft eher das Grauen.
Das Phänomen des Uncanny Valley wurde vom japanischen Robotiker Masahiro Mori bereits 1970 beschrieben. Seither gilt es nicht nur als Stolperstein und Absturzursache für Roboterdesign, Computerspielproduzenten oder Motion Capture Animationsfilme - wie Spielbergs "Tim und Struppi" im letzten Jahr. Laut dem rennomierten amerikanischen Magazins The Atlantic erklärt es auch die eigenartige Außenwirkung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney.
Weitere Links und Informationen des NETZ.REPORTERS bei Facebook, Twitter und Google+.