Romanistik Das chronisch beliebte Fach
Julia Beißwenger und Katharina Mild über das Studienfach Romanistik
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- Paris - eine Welt für sich. (gadl | flickr | CC BY-SA 2.0)
Lange Zeit beherrschten die Alten Römer weite Teile Europas und mit ihnen verbreitete sich das Lateinische und nahm Einfluss auf die verschiedenen Dialekte der Völker. Latein ist der Ursprung vieler Worte im Deutschen. Doch noch mehr Vokabeln der römischen Hochkultur findet man in den romanischen Sprachen, also Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Französisch oder Rumänisch. Ihre Entwicklung und Eigenarten sowie die Kulturen der romanischen Länder sind Forschungsgegenstand der Romanistik.
Romanistik kann man als Haupt- oder als Nebenfach studieren, in der Regel muss man dann eine oder zwei romanische Sprachen wählen, die man lernen möchte. Fast jede Universität in Deutschland hat ein Institut für Romanistik und dort tummeln sich viele Lehramtstudenten, denn auch angehende Französisch, Spanisch- oder Italienischlehrer studieren romanistische Fächer und haben daher die meisten Veranstaltungen zusammen mit den anderen Romanistikstudenten. Julia Beißwenger hat einen jungen Mann an der Universität Potsdam getroffen, der uns einen Einblick in sein Studium gibt.
Gefährliche Liebschaften
Pflichtlektüre im romanistischen Studium ist der Roman "Les Liaisons dangereuses" - auf deutsch: "Gefährliche Liebschaften" - ein Klassiker der französischen Literatur. Der Lieblingsroman unter anderem auch von Meike Hethey, Lektorin für die Didaktik der romanischen Sprachen an der Universität Bremen. Katharina Mild hat sie getroffen und mit ihr über den zeitlosen Klassiker gesprochen.