Schule Lehrer werden geschröpft
Katharina Mild über all die Dinge, für die Lehrer bezahlen müssen, damit sie arbeiten können.
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- Lehrer müssen für viele Dinge zahlen, die für ihre Arbeit nötig sind. (danielmoyle | Flickr | CC BY 2.0)
Parken auf dem Schulparkplatz, Lehrbücher, Fortbildungen, Klassenfahrt - Lehrer werden mit immer neuen Abgaben zur Kasse gebeten.
In Bremen und Stuttgart zum Beispiel zahlen Lehrer bis zu 60 Euro für ihren Lehrerparkplatz. Die Idee, den Lehrern Geld für die Stellplätze auf dem Lehrerparkplatz abzuknöpfen, ist nicht der erste Versuch, die Pädagogen zu schröpfen.
Kostet alles Geld
Längst üblich ist es, dass Lehrer die Kosten für Klassenfahrten selber tragen, obwohl sie dort ihre Arbeit machen. Daneben müssen sich auch für den Unterricht notwendige Materialien und Fachbücher selbst kaufen.
"Eigentlich eine Sauerei"
Auch Klassenfahrten werden nicht bezahlt, es gibt höchstens einen Zuschuss. "Es ist ja kein Urlaub für uns, im Gegenteil, das ist 24 Stunden Einsatz, fünf, sechs, sieben Tage lang", kritisiert die Lehrerin Miriam Breckoff. Der Lehrer trüge dann viel Verantwortung und müsse viel Geld auslegen. "Nur so ein bisschen Spesen im Nachhinein zu bekommen, wenn das Kontingent der Schule nicht ausgeschöpft ist, das ist eigentlich eine Sauerei.“