Donnerstag, 20. Juni 2013

Natur /

Schwimmsport Der tiefe Zug gewinnt  

Lucian Haas über US-Forscher, die nach der effizientesten Armbewegung beim Kraulen suchen

Ein Unterwasserbild von einem Schwimmer.
Wer schnell kraulen will, braucht im Wasser eine besondere Bewegungsökonomie. (Nadya Peek | flickr | cc by 2.0)

Wer bei Schwimmwettbewerben gewinnen will, muss sich besonders effizient im Wasser fortbewegen. Auf der Suche nach den optimalen Bewegungsabläufen haben Forscher typische Armzüge von Kraulschwimmern am Computer simuliert.

Rajat Mittal, Physiker an der Johns-Hopkins-University in Baltimore, analysiert im Auftrag des Schwimmverbandes der USA verschiedene Kraulbewegungen im Computer.

Armbewegungen analysiert

Der Forscher scannte mit 3D-Laserscanner die Arme von zwei Schwimmern der US-Nationalmannschaft. Zudem filmte er unter Wasser deren Armbewegungen beim Schwimmen. Die digitalisierten Bewegungsabläufe bildeten die Basis für extrem aufwendige Simulationen. Nach mehreren tausend Stunden Rechenzeit stand das Ergebnis fest.

Mehr Vortrieb mit tiefem Zug

"Wir haben herausgefunden, dass der tiefe Zug effektiver Vortrieb erzeugt. Das heißt: Wenn man den gleichen Arm nimmt und mit diesem Arm einmal einen klassischen tiefen Zug ausführt und den vergleicht mit einem klassischen Sculling-Zug, dann zeigt sich, dass der tiefe Zug etwa 20 Prozent mehr Vortrieb leistet als das Sculling", sagt Mittal.

Den kompletten Bericht zum Nachlesen finden Sie bei Forschung Aktuell.



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