Semantisches Web Web 3.0 weiß, was wir wissen wollen
Moritz Metz erklärt, wie das Semantische Web die Zukunft des Internets darstellen soll.
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- Suchmaschinen sollen nicht nur bei der Suche helfen, sie sollen auch Antworten liefern. (andercismo | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)
Pure Daten werden mit Hilfe des Semantischen Web zu Informationen mit inhaltlicher Bedeutung. So würde eine semantische Suchmaschine Fragen selbst beantworten und nicht auf andere Internetseiten verweisen.
In welcher Stadt findet die Fußball-WM 2018 statt? Eine Suchmaschine im Semantischen Web der Zukunft antwortet darauf nicht mit einer Auflistung von Internetadressen zu den Stichworten Fußball und WM, sondern mit einer eindeutigen Antwort: Russland. Aber auch komplexer formulierte Fragen, die vielschichtigere Antworten nach sich ziehen, sollen für Semantische Suchmaschinen kein Problem sein.
Soziale Netzwerke im Semantischen Web
Soziale Netzwerke arbeiten ebenfalls zunehmend daran, die persönlichen Daten ihrer Mitglieder in sinnhafte Beziehungen zu Interessen und Produkten zu setzen, um zugeschnittene Angebotspaletten an den User bringen zu können.
Informationen verstehen
Über den Stand der Entwicklung des zuweilen als Web 3.0 titulierten Semantischen Webs erklärt Moritz Metz: "Die Computer müssen lernen, Daten einzuordnen." Die einzelnen Projekte stecken allerdings noch in den Kinderschuhen und richten sich bisher eher an ein akademisches Publikum. Die Massenkompatibilität muss noch folgen.