Dienstag, 21. Mai 2013

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Semantisches Web Web 3.0 weiß, was wir wissen wollen  

Moritz Metz erklärt, wie das Semantische Web die Zukunft des Internets darstellen soll.

Ein Mann blickt durch eine Lupe und vergrößert damit sein Auge.
Suchmaschinen sollen nicht nur bei der Suche helfen, sie sollen auch Antworten liefern. (andercismo | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)

Pure Daten werden mit Hilfe des Semantischen Web zu Informationen mit inhaltlicher Bedeutung. So würde eine semantische Suchmaschine Fragen selbst beantworten und nicht auf andere Internetseiten verweisen.

In welcher Stadt findet die Fußball-WM 2018 statt? Eine Suchmaschine im Semantischen Web der Zukunft antwortet darauf nicht mit einer Auflistung von Internetadressen zu den Stichworten Fußball und WM, sondern mit einer eindeutigen Antwort: Russland. Aber auch komplexer formulierte Fragen, die vielschichtigere Antworten nach sich ziehen, sollen für Semantische Suchmaschinen kein Problem sein.

Soziale Netzwerke im Semantischen Web

Soziale Netzwerke arbeiten ebenfalls zunehmend daran, die persönlichen Daten ihrer Mitglieder in sinnhafte Beziehungen zu Interessen und Produkten zu setzen, um zugeschnittene Angebotspaletten an den User bringen zu können.

Informationen verstehen

Über den Stand der Entwicklung des zuweilen als Web 3.0 titulierten Semantischen Webs erklärt Moritz Metz: "Die Computer müssen lernen, Daten einzuordnen." Die einzelnen Projekte stecken allerdings noch in den Kinderschuhen und richten sich bisher eher an ein akademisches Publikum. Die Massenkompatibilität muss noch folgen.



Mehr bei DRadio Wissen:

Kampf dem Suchmaschinen-Goliath
Betreiber alternativer Suchmaschinen machen mobil gegen Google.
(Medien vom 26.03.2012)

Bing und Baidu
Die Microsoft Suchmaschine Bing liefert in Zukunft die englischsprachigen Suchergebnisse für die chinesische Suchmaschine Baidu.
(Agenda vom 06.07.2011)

 

Weitere Informationen:

Der Traum von der maschinenlesbaren Wikipedia
Die Wikipedia hat den Markt für Enzyklopädien umgekrempelt.
(zeit.de vom 10.01.2011)

Alexandria - Collaborative Knowledge Engine
Inspiriert durch das präzise System der Katalogisierung der Bibliothek der Antike entwickeln Forscher eine Wissensplattform im Internet.
(neofonie.de)

Wo wohnt Angela Merkel?
(wolframalpha.com)

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