Sex und Evolution II Mehr Liebe(n)
Eine Diskussion mit dem Psychologen Christopher Ryan zu den Hauptthesen seines Buches "Sex at Dawn"
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- Viele Menschen verschenken ihr Herz nicht nur an einen Menschen, so die Theorie von Christopher Ryan. (gedankenstuecke | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)
Christopher Ryan glaubt nicht daran, dass Monogamie dem Menschen in die Wiege gelegt ist. Von Natur aus habe der Mensch mehr als eine Sexual- und Liebesbeziehung. Das Sexualitätsmodell, das heute als normal gilt und die Grundlage für unsere Gesellschaftsstrukturen bildet, ist rein kulturell bedingt und verursacht auch Probleme.
Diese und andere Thesen formulieren der Evolutionspsychologe Christopher Ryan und seine Co-Autorin und Ehefrau, die Psychiaterin Cacilda Jethá,, in ihrem viel beachteten Buch "Sex at Dawn - The Prehistoric Origins of Modern Sexuality". In einem Vortrag am 28. November 2012 im Einstein Forum Potsdam stellte Ryan die Eckpunkte ihrer Annahmen vor.
Lebhafte Diskussion
Im Einstein Forum sind nach Vorträgen Fragen und Diskussionen erlaubt. Weil dieses Thema so kontrovers ist und an den Grundfesten der Verhaltensbiologie und letztendlich unserer Gesellschaft rüttelt, bekommt dieses Diskussion eine eigene Hörsaalfolge. Die Gesprächsleitung hatte die Wissenschaftsjournalistin und Psychologin Fanny Jimenez.