Mittwoch, 19. Juni 2013

Natur /

Sicherheit Flüssigkeiten im Handgepäck  

Ralf Krauter erklärt, warum die geplante Lockerung der Sicherheitsbestimmungen an Flughäfen erneut verschoben wurde

Eine Mitarbeiterin der Flughafensicherheit kontrolliert den Inhalt einer Tasche am Scanner
Was ist drin im Handgepäck? (/Sizemore/ | flickr | cc by-nc-sa 2.0)

Neu entwickelte Röntgenscanner sollen an Flughäfen gefährliche Substanzen wie flüssigen Sprengstoff im Handgepäck erkennen - und damit die Wartezeiten für Fluggäste deutlich senken. Nur leider funktioniert die Technik noch nicht ausreichend.

Wer gerade mit dem Flugzeug im Sommerurlaub war, der kennt die Sicherheitsbestimmungen für Flüssigkeiten im Gepäck. Behältnisse mit mehr als 100 Milliliter Inhalt sind zum Beispiel nicht erlaubt. Weil das Handgepäck der Mitreisenden genau durchsucht wird, fallen oft lange Wartezeiten an. Abhilfe schaffen sollen Röntgenscanner mit einer verfeinerten Technik, die gefährliche Flüssigkeiten im Handgepäck automatisch erkennen.

Längere Wartezeiten

Zwar funktionieren die Geräte grundsätzlich, aber eben noch nicht perfekt genug: Weil das Gepäck vor dem Scannen erst sortiert werden muss, können sich die Wartezeiten für Fluggäste sogar erhöhen. Eine Lockerung der bisher strengen Vorschriften, nach denen das Handgepäck der Passagiere durchsucht wird, ist daher vorerst verschoben worden.

Den kompletten Bericht "Angst im Gepäck" von Ralf Krauter können Sie im Online-Angebot der DLF-Sendung Forschung Aktuell nachlesen und -hören.

 



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