Skaten Grinding California
Der Kulturwissenschaftler und Hobby-Skater Konstantin Butz hat eine Dissertation über Skatepunk geschrieben.
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- Der Kulturwissenschaftler Konstantin Butz ist tief in den Mikrokosmos der Skatepunker eingetaucht. (wHaTEvEr- | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)
Über Skatepunk ist schon alles gesagt? Von wegen, dachte sich der Kulturwissenschaftler Konstantin Butz - und schrieb eine 300-Seiten-Dissertation über die Faszination dieser Subkultur aus Kalifornien und ihr subversives Potenzial.
"Wir sind anti, wir sind rebellisch!" Das war die Attitüde vieler Skater in den 80er-Jahren. Dabei waren es vorwiegend weiße, reiche Vorstädter aus dem Süden Kaliforniens – der Heimat des Skatepunks. Ein Widerspruch, den der Kulturwissenschaftler Konstantin Butz in seiner Dissertation "Grinding California" beschreibt, die im Oktober 2012 erscheint. Aber bei dieser Erkenntnis wollte der Hobby-Skater nicht stehen bleiben.
"Kein Zurück mehr"
Statt dessen tauchte Konstantin Butz tief ein in den Mikrokosmos der Skatepunker, sprach mit Szenegrößen wie Steve Olson oder Steve Alba, konsumierte haufenweise Skate-Videos und Skatepunk-Songs.
Momente voller Energie und Kontrollverlust
Dabei stieß er auf eine Reihe verbindender Elemente: "Wenn du mit deinem Skateboard in einen leeren Swimmingpool springst, gibt es kein Zurück mehr", sagt Butz und beschreibt diesen Augenblick als einen Moment voller Energie und Kontrollverlust – ähnlich wie beim Auftritt einer Punkband.