Samstag, 25. Mai 2013

Netzreporter /

Smartphones Die Wissenschaft eines Gerätenamens  

Eine Frau tippt auf das Display des Motorola Xoom Tablet mit dem neuen Betriebssystem Android 3.0 Honeycomb.
Dieses Kind hat schon einen Namen, einen richtigen, nicht nur eine Zahlen- und Buchstabenfolge. (picture alliance / dpa)

von Matthias Finger

Produktbezeichnungen digitaler Endgeräte sollen die Fantasie der Käufer beflügeln. Es gelingt nicht immer.

Die Namen für Smartphones und Tabletrechner werden immer kühner. Die gute alte Modellnummer und krude Kombinationen aus Zahlen und Buchstaben scheinen auszusterben. Marketingexperten haben herausgefunden: Mit richtigen Namen verkauft sich auch Technik besser. Die Automobilindustrie und die Hersteller von Deosticks scheinen die Vorbilder gewesen zu sein.

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Kommentare 1 - 1 von 1

  • 1. Apple?

    Ich hätte mir etwas mehr Erklärung gewünscht, warum Apple der Ursprung für kurze und griffige Gerätenamen gewesen sein soll. Ein ipad einfach nur ipad zu nennen macht aber auch Sinn, weil so das gute Werbeimage für die Top-Ausstattung automatisch auf die "schlechteren" Modelle übertragen wird, beim Macbook Pro genauso. Ich denke es hängt aber auch davon ab, für wen ein Gerät gedacht ist. Ingenieur-Laptops wie das Lenovo Thinkpad haben eine eher spröde Bezeichnung (T420, W520, X300...), die aber Aussagen über die Generation und Leistung des Geräts macht, also wichtige Informationen enthält. Außerdem kann man die Geräte so besser in eine Rangfolge bringen. Beim HTC (Velocity, Rhyme, Sensation, Explorer, Desire) geht das nicht so einfach, die Produktpalette wirkt für mich dadurch etwas unübersichtlich und der Unterschied zwischen den Geräten wird auf den ersten Blick nicht so klar.

    pianomaster 11.09.2012 01:59 Uhr

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