SMS-Alarm Leises Pling statt lauter Sirene
Thomas Gith über Kurznachrichten als Ersatz für Sirenengeheul
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- SMS postleitzahlengenau - Katastrophenschutz im Jahre 2012. (Erik_Schlange | flickr.com | CC BY-NC 2.0)
Gasaustritt, Großbrände, Bombenfunde - mit einem neuen Katastrophenwarnsystem per SMS wollen verschiedene Kommunen den Zivil- und Katastrophenschutz für die Bevölkerung verbessern.
Lange Zeit heulten in Deutschland die Warnsirenen: Bei Großbränden, Chemieunfällen oder Bombenfunden etwa. Die Bevölkerung wurde so auf bestehende Gefahren hingewiesen. Mittlerweile sind die Sirenen in vielen Teilen Deutschlands abgebaut – weil sie veraltet waren, weil die Bevölkerung die Signale nicht mehr kannte. Warnhinweise werden heute vor allem über das Fernsehen, Radio und im Notfall auch von Tür zu Tür weitergegeben.
Das neu entwickelte Katastrophenwarnsystem Katwarn soll dieses System ergänzen: Katastrophenwarnungen werden dabei per SMS postleitzahlengenau verschickt. Die Berliner Feuerwehr bietet das System seit Juni dieses Jahres an, auch in Hamburg, Frankfurt und einigen Kommunen wird Katwarn bereits eingesetzt.