Donnerstag, 23. Mai 2013

Agenda /

Social Media Facebook lässt sich "Face" als Marke schützen  

Webschau mit Sebastian Sonntag

Facebook-Chef und -Gründer Mark Zuckerberg
Facebook-Chef und -Gründer Mark Zuckerberg (AP)

Um sich Konkurrenz vom Leib zu halten, nutzt Facebook das Markenrecht. Außerdem in der Webschau: der Haftbefehl gegen Julian Assange bleibt bestehen und wie im Netz getrauert wird.

Marc Zuckerberg, der Facebook-Chef und -Gründer, findet es offenbar nicht gut, wenn andere Webseiten so ähnlich klingen wie "Facebook". Schon in der Vergangenheit musste deshalb die Seite Teachbook.com - eine Lehrercommunity – ihren Namen ändern. Mit der Patentierung kann sich Facebook künftig noch besser gegen drohende Konkurrenz schützen. Allerdings kann Facebook nicht einfach jeden abmahnen, der das Wort "Face" im Namen trägt. Der Markenschutz ist an einige Auflagen gebunden. Der Schutz des Begriffes betrifft nur Telekommunikationsdienstleistungen, Chatrooms und andere computergestützte Mitteilungsformen. So heißt es offiziell. Außerdem müssen noch einige Formalitäten geklärt werden und Facebook muss noch eine Gebühr bezahlen. Dann tritt das Markenrecht voraussichtlich Anfang 2011 in Kraft. Eine vorläufige Zusage hat Facebook vom US-Patentamt schon bekommen.

Nun wird bereits darüber spekuliert, wer vom Markenschutz betroffen sein könnte. FaceTime ist ein Name, der dabei immer wieder fällt. Auch könnte der Streit mit dem Satire-Blog "Lamebook" nun in eine neue Runde gehen. Allerdings ist Facebook hier gerade ein bisschen zurückgerudert, berichtet Techchrunch, vielleicht auch, weil in diesem Zusammenhang schon von Zensur (netzpolitik.org und netzwertig.com) die Rede war. Aber Facebook hat offenbar keine Angst, durch seine Politik User zu verlieren, auch wenn gerade das freie Netzwerk Diaspora an den Start gegangen ist.

Einspruch von Wikileaks-Gründer Julian Assange gegen Haftbefehl abgewiesen

Am 18. November wurde gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange in Stockholm ein Haftbefehl erlassen. Ihm wird vorgeworfen, zwei Frauen vergewaltigt oder sexuell belästigt zu haben. Assange selbst bestreitet die Vorwürfe und hat Einspruch gegen den Haftbefehl eingelegt. Dieser Einspruch wurde aber jetzt von einem schwedischen Gericht abgewiesen.

Trauer im Netz

Durch das Netz ändert sich auch die Form der Trauer: Mittlerweile gibt es unzählige virtuelle Friedhöfe, aber nicht nur für Menschen. Auf Memorygarden24.com kann man zum Beispiel um seine verstobenen Haustiere trauern, angefangen beim Wellesittich über Hamster, Hund und Katze bis zum verstorbenen Pferd. Egal ob’s um Menschen oder Tiere geht, die virtuellen Friedhöfe sind immer ähnlich aufgebaut. Ein Beispiel: geh-den-weg.de. Das ist ein kostenloser und interreligiöser Friedhof, das heißt, da darf jeder hin, egal welcher Religion er angehört oder nicht angehört.

Zum Kommentieren bitte registrieren oder anmelden.

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare

Wenn Sie Verstöße gegen unsere Kommentar-Regeln feststellen, informieren Sie bitte die Forenadministration per E-Mail.

Beitrag hören

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Agenda

Hände, die auf einem Klavier spielen.

UrheberrechtTaktlos

Warum ein Musiklehrer seine Videos auf Youtube löschen muss.

Mehr …

Der Stadtpark im Hamburger Stadtteil Barmbek.

StadtparksGrün macht glücklich

Im Stadtpark bleibt niemand allein: Wir bevölkern die Grünanlagen gerne in Massen.

Mehr …

Ein Jugendlicher steht vor der Anzeigetafel am Flughafen

AuszeitMach's einfach!

Ob als Au-Pair oder als Backpacker - eine Zeit im Ausland prägt.

Mehr …

Yahoo-Chefin Marissa Meyer und Tumblr-Chef David Karp.

ÜbernahmeCoolness für 1,1 Milliarden Dollar

Yahoo kauft Tumblr - und die User fürchten sich.

Mehr …

Viele Männer mit Waschbrettbäuchen in Kapuzenjacken von Abercrombie & Fitch

Abercrombie & FitchHauptsache exklusiv

Das Markenimage von Abercrombie & Fitch baut auf Exklusivität - das hat zu einem Shitstorm geführt.

Mehr …

Vier Reclam-Hefte auf grünem Untergrund - darüber steht in schwarzen Großbuchstaben: FUKC.

PflichtlektüreDa krieg' ich Pickel!

Dass Klassiker zur Pflichtlektüre gehören, ist gut. Aber manchmal passen sie nicht zum Lebensgefühl als Schüler.

Mehr …