Software AGB: Unfair und unverständlich
Gespräch mit Matthias Spielkamp, Projektleiter von iRights.info über den schwer verständlichen Inhalt von Kleingedrucktem
-
- Den Durchblick behalten ist beim Kleingedruckten gar nicht so einfach. (arnybo | flickr | cc by-nc-sa 2.0)
Verbraucherschützer kritisieren die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für Softwareprodukte als zu kompliziert, zu lang und unfair. Ihrer Ansicht nach müssen große Konzerne wie Google und Apple hier dringend nachbessern, damit die Nutzer nicht länger benachteiligt werden.
Wer beispielsweise seine Version der Apple-Software iTunes aktualisiert oder ein neues Betriebssystem auf seinem Rechner installiert, wird spätestens hier mit einem langen, sperrigen Text in Beamtendeutsch konfrontiert: Den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, kurz AGB. Die meisten Nutzer lesen sie vermutlich nicht komplett durch, sondern akzeptieren sie ungelesen. Denn sämtliche Passagen dieser Texte zu lesen, würde schlichtweg zu viel Zeit kosten.
Unfaire Geschäftsbedingungen
Verbraucherschützer kritisieren die AGB, mit denen große IT-Unternehmen wie Apple, Google und Amazon ihre Produkte versehen. Sie seien zu lang, zu kompliziert, und den Kunden gegenüber unfair. Ihrer Meinung nach muss sich hier dringend etwas ändern.