Sommer Die Geschichte des Freiluftkinos
Eine Kommentar von Henning Bornemann
Wenn die Tage am längsten sind und die Nächte am wärmsten, dann beginnt die Saison des Open-Air-Kinos. Negative Begleiterscheinungen: plötzliche Schauer, teures Bier und Stechmücken.
Und dann sind da noch die anderen Zuschauer: Wenn man schon einmal freie Sicht auf die Leinwand hat, dann kommt meist ein Herr mit Klappstuhl, der sich direkt vor unserer umständlich auf der Wiese ausgebreiteten Picknickdecke breit macht.
Dennoch zieht es sogar gewiefte Kinogänger Sommer für Sommer an die freie Luft, um sich dort cineastischen Freuden hinzugeben. Denn das Open-Air-Vergnügen vereint die schönsten Aspekte der Spaßkultur: Scarlett Johansson und erfrischende Regenschauer, Mel Gibson und lauwarmes Bier aus viel zu teuren Flaschen. Zu guter Letzt: Til Schweiger und dabei von Mücken zerstochen werden.
Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 28.06.2012