Soziale Medien Twitter entscheidet über Kinoerfolg
Hendrik Efert berichtet, dass positive Kritiken auf Sozialen Medien den Erfolg eines Kinofilms beeinflussen können.
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- Die Filmnächte am Elbufer sind ein Publikumsmagnet - aber auch Twitter und Co. haben Einfluss. (picture alliance | dpa | Matthias Hiekel)
Was Zuschauer über Kinofilme twittern oder per Facebook melden, ist entscheidend für den Erfolg an den Kinokassen.
Millionenschwer sind die Werbekampagnen von Filmverleihern vor dem Kinostart von teuren Produktionen. Dieses Geld garantiert aber nicht, dass der Film zum Blockbuster wird. Eindrucksvolles Beispiel ist die Disney-Produktion John Carter, die als eine der größten Pleiten der Geschichte gilt. Der Grund für die schlechten Zuschauerzahlen ist einfach, sagen Wissenschaftler der Universität Münster: Die Zuschauer am ersten Wochenende urteilten per Facebook und Twitter vernichtend über den Film.
Second Screening auch im Kino
Die Forscher untersuchten an Dutzenden von Filmstarts die Kritiken in Sozialen Medien und die anschließende Entwicklung der Zuschauerzahlen. Positive Kritiken katapultierten Produktionen in die Erfolgsspur, abfällige Kritik dagegen verhagelte den Verleihern und Filmstudios die Bilanz. Nach dem Fernsehen scheint sich jetzt auch beim Kino der sogenannte second screen durchzusetzen, urteilt unser Kinokritiker Hendrik Efert.