Soziale Netzwerke Safebook will Alternative zu Facebook werden
Ein Gespräch mit dem Darmstädter Juniorprofessor Thorsten Strufe über seine Idee eines sicheren sozialen Netzwerks.
Rund 900 Millionen Menschen weltweit haben ein Facebook-Profil. Doch das soziale Netzwerk ist regelmäßig in der Kritik: wegen seiner Datenschutzrichtlinien. Der Darmstädter Juniorprofessor Thorsten Strufe hatte deshalb vor ungefähr vier Jahren eine Idee: Mit der Plattform "Safebook" wollte er eine Alternative etablieren.
Wer im Internet über soziale Netzwerke mit Freunden in Kontakt treten will, hat ein Problem: Seine persönlichen Daten werden von Betreibern wie Facebook oder StudiVZ auf zentralen Servern gespeichert. Dadurch haben die Betreiber der Seiten uneingeschränkten Zugriff auf die Daten – sogar auf Nachrichten, die zwischen einzelnen Nutzern verschickt werden. Diese werden dann beispielsweise für gezielte Werbung genutzt.
"Safebook" als sichere Alternative
Thorsten Strufe hatte deshalb vor ungefähr vier Jahren eine Idee: Er wollte ein Programm namens "Safebook" entwickeln, als sichere Alternative zu den marktführenden Netzwerken. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die Daten der Nutzer nicht auf einem zentralen Server gespeichert werden, sondern auf den Rechnern der einzelnen Nutzer, und zwar verschlüsselt. Zugriff auf die Daten haben so nur die Nutzer selbst.
Probleme im Detail
Doch leider hapert es noch mit "Safebook". Denn die Software ist bisher weder besonders benutzerfreundlich noch leistungsfähig. Deswegen arbeiten Strufe und seine Kollegen weiter.