Soziologie Ist Moral relativ?
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- Moral ist, wenn man trotzdem sprüht. (Fran Simó | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)
Steven Lukes ist Professor für Soziologie an der New York University. Er ist Sozial- und Politikwissenschaftler und hat ein Buch veröffentlicht zum Thema "Moral Relativism". Vereinfacht verbirgt sich hinter dieser Position eine Einstellung, die sich folgendermaßen zusammenfassen lässt: "Andere Kulturen haben eben andere Wertvorstellungen, und wir können - und sollten! - darüber nicht urteilen."
Denn Religionen, Länder und soziale Klassen haben nicht nur unterschiedliche Traditionen und Gebräuche. Auch das, was geboten oder verboten ist, was als richtig und falsch gilt, unterscheidet sich von Kultur zu Kultur. Das wird gerade dann deutlich, wenn es um umstrittene Rituale geht: Ehrenmord etwa oder weibliche Genitalverstümmelung.
"Moral Relativism"
Diese Beispiele diskutiert Steven Lukes in seinem Vortrag "Moral Relativism". Gehalten hat er ihn am 8. Juni 2010 im Einstein Forum in Potsdam. Lukes geht in seinem Vortrag der Frage nach, welche Denkschritte zu der Idee führen, dass Moral relativ sei. Und er begründet, warum diese Logik nicht immer gültig ist.
Eine Vortragsreihe des:
(Einstein Forum Potsdam)
Das Vorlesungsverzeichnis mit einer Übersicht über die Hörsäle dieser Serie finden Sie hier.
Dieser Hörsaal ist eine Wiederholung. Er wurde zuerst am 20.09.2010 im Programm von DRadio Wissen gesendet