Splashdiving Meister der Arschbombe
Sarah Sassou war bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Kaiserslautern
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- Beim Splashdiving spritzts kräftig - Polsterungen unter der Shorts sind verboten. (picture alliance / dpa)
Ob mit oder ohne Salto - Hauptsache es spritzt.
Splashdiving ist eine verkannte Sportart - denn hinter dem Anglizismus verbirgt sich eine Freizeitbeschäftigung, die man auch als Arschbombe bezeichnet. Das klingt eher nach Spaß als nach Sport - aber weit gefehlt!
Denn als ernsthafter Splashdiver stürzt man sich in Schwimmbädern nicht einfach so von Sprungbrettern und –türmen. Die Sprünge sind eine Kunstform und heißen zum Beispiel "Anker", "Kartoffel" oder "Brett". Und natürlich springt man nicht vom Beckenrand - sondern auch mal aus einer Höhe von 20 Metern.
Mit dem Hintern voraus
(SWR / Sassou )
Erlaubt ist bei diesen Sprüngen alles - besonders beliebt sind akrobatische Einlagen mit Salti und Mehrfachschrauben. Aber natürlich geht es auch darum, beim Aufprall auf der Wasseroberfläche - mit dem Hinterteil zuerst - eine hohe Fontäne zu erzeugen. Die Freestyle-Sportart ist noch recht jung, in ganz Deutschland gibt es nur eine Handvoll Splashdiving-Vereine und deswegen natürlich auch nicht so viele Splashdiver.
Am 11. August findet in Wien die große Arschbomben-WM statt. Sarah Sassou war bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Kaiserslautern dabei.