Sport Das verrückteste Radrennen Deutschlands
Christian Rex ist für DRadio Wissen an den Start gegangen
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- Bei "SIS" steht der Spaß im Vordergrund. (Simon Barnes/ Flickr/ cc by-nc/2.0/deed.de)
Nachts durch den Wald radeln - dazu grillen, Pommes und Bier: Das ist "Schlaflos im Sattel".
Es geht die Legende um von einem speziellen Mountainbikefestival namens Schlaflos im Sattel (SIS). Von einem Rennen bei Nacht, bei dem die Teilnehmer einen geheimnisvollen Schwur im dunklen Pfälzer Wald ablegen müssen – vor einem Mann namens Phaty, der "Schlaflos im Sattel" regieren soll wie ein König. Er bestimmt die 500 Teilnehmer in einem Online-Verfahren und braucht dafür Neujahr um 00:01 Uhr angeblich nur wenige Minuten.
Rad und Rock 'n' Roll
Das Festival dauert vier Tage. Freitagabends spielt eine Rockband, die Menge grölt zu Bikertexten. Das eigentliche Rennen läuft von Samstagabend bis zum Morgengrauen am Sonntag. An den Verpflegungsstationen gibt es nur Nutellabrote. Angeblich rasen manche Teilnehmer auch zwischendurch an den Streckenrand und grillen. Andere wiederum fahren keine einzige Runde.
12 Kilometer Fahrvergnügen
Der Autor unplugged: "Eine Runde ist zwölf Kilometer lang. Der Muskelkater hielt sich in Grenzen. Ich hatte eher Muskelprobleme, weil die Nahrungsversorgung unzureichend war. Halt ein ganzes Wochenende nur Pommes, Currywurst und Bier, dazu Schlafmangel, ich möchte da wieder hin."