Stadtentwicklung Bundesgartenschau als Wirtschaftsfaktor
Gespräch mit Peter Pferdekemper, Geschäftsführer Bund der Steuerzahler Rheinland-Pfalz
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- Die Bundesgartenschau soll die Stadtentwicklung nachhaltig voran bringen. Allerdings ist sie auch recht teuer und meist defizitär. (BUGA 2007 GmbH)
Blumen, Pflanzen und ein umfangreiches Rahmenprogramm sollen bis Oktober Besucher nach Koblenz ziehen und so Kultur, Tourismus sowie das regionale Wachstum fördern. Als Instrument des Städtebaus soll sie außerdem nachhaltig die städtebauliche Situation verbessern.
Eröffnet wird die Bundesgartenschau am Freitag, 15.04., unter dem Motto "Koblenz verwandelt“. Laut eigenen Angaben verfolgt die Buga das Ziel, zukunftsweisende Stadtentwicklung, die die Lebensqualität nachhaltig verbessern soll, zu fördern.
Bundesgartenschau: In der Regel eine defizitäre Veranstaltung
Letzte Vorbereitungen für die Bundesgartenschau in Koblenz. (AP)Das Budget der Buga 2011 teilen sich die Stadt Koblenz, das Land Rheinland-Pfalz und die Buga GmbH - und ist mit 102 Millionen Euro veranschlagt. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass dieser Etat nicht ausreichen wird und die Schau rote Zahlen einfahren wird. Das ist keine Ausnahme: In den vergangenen zehn Jahren verliefen lediglich zwei Bundesgartenschauen nicht defizitär.
So läuft die Finanzierung der Buga
DRadio Wissen spricht im Wirtschaftsgespräch mit Peter Pferdekemper über die Finanzierung der Buga, Förderungen und die Rentabilität des Ereignisses, das alle zwei Jahre in einer anderen Stadt stattfindet.
Pferdekemper ist Geschäftsführer des Bundes der Steuerzahler Rheinland-Pfalz und Gegner der Buga. Seiner Meinung nach sind Gartenschauen regelmäßig defizitär und verursachen enorme Folgekosten.
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