Mittwoch, 19. Juni 2013

Agenda /

Stadtentwicklung Bundesgartenschau als Wirtschaftsfaktor  

Gespräch mit Peter Pferdekemper, Geschäftsführer Bund der Steuerzahler Rheinland-Pfalz

Der Spatenstich zur Buga 2007 in Gera und Ronneburg
Die Bundesgartenschau soll die Stadtentwicklung nachhaltig voran bringen. Allerdings ist sie auch recht teuer und meist defizitär. (BUGA 2007 GmbH)

Blumen, Pflanzen und ein umfangreiches Rahmenprogramm sollen bis Oktober Besucher nach Koblenz ziehen und so Kultur, Tourismus sowie das regionale Wachstum fördern. Als Instrument des Städtebaus soll sie außerdem nachhaltig die städtebauliche Situation verbessern.

Eröffnet wird die Bundesgartenschau am Freitag, 15.04., unter dem Motto "Koblenz verwandelt“. Laut eigenen Angaben verfolgt die Buga das Ziel, zukunftsweisende Stadtentwicklung, die die Lebensqualität nachhaltig verbessern soll, zu fördern.

Bundesgartenschau: In der Regel eine defizitäre Veranstaltung

Zierpflanzer Bernd Linsel säubert in Koblenz vor der Bundesgartenschau ein Tulpenfeld.Letzte Vorbereitungen für die Bundesgartenschau in Koblenz. (AP)Das Budget der Buga 2011 teilen sich die Stadt Koblenz, das Land Rheinland-Pfalz und die Buga GmbH - und ist mit 102 Millionen Euro veranschlagt. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass dieser Etat nicht ausreichen wird und die Schau rote Zahlen einfahren wird. Das ist keine Ausnahme: In den vergangenen zehn Jahren verliefen lediglich zwei Bundesgartenschauen nicht defizitär.

So läuft die Finanzierung der Buga

DRadio Wissen spricht im Wirtschaftsgespräch mit Peter Pferdekemper über die Finanzierung der Buga, Förderungen und die Rentabilität des Ereignisses, das alle zwei Jahre in einer anderen Stadt stattfindet.

Pferdekemper ist Geschäftsführer des Bundes der Steuerzahler Rheinland-Pfalz und Gegner der Buga. Seiner Meinung nach sind Gartenschauen regelmäßig defizitär und verursachen enorme Folgekosten.

 


 

Mehr bei DRadio Wissen:

Das schönste Nichts Berlins
Wie die Hauptstädter mit der Weite des Tempelhofer Feldes umgehen. Viele Besucher des Tempelhofer Feldes sind begeistert. Erst für 2017 ist die Internationale Gartenschau geplant. (Beitrag vom 01.09.2010)

Landschaftsarchitektur
DRadio Wissen berichtet, wie das Studium angehende Landschaftsarchitekten auf die Anforderungen vorbereitet. (Mein Studium vom 15.08.2010)

Der Flaneur
Er marschiert durch die Gegend und erforscht nebenbei die Landschaft und ihre Geschichte - durch bewusstes Wahrnehmen. (Beitrag vom 02.08.2010)

Wiesen statt Plattenbauten
Die Zeiten des Wachstums sind vorbei: In Dessau entsteht die Vision vom kultivierten Schrumpfen. (Beitrag vom 27.04.2010)

 

Mehr zum Thema:

Website der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG)

Risiko Bundesgartenschau - Städte ziehen gemischte Bilanz (n-tv.de, 13.04.2011)

Millionen Kosten, Millionen Besucher - BUGA gibts seit 60 Jahren (21.03.2011, n-tv.de)

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