Sonntag, 19. Mai 2013

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Statistikgespräch Wie man arm und reich misst  

DRadio-Wissen-Statistikerin Katharina Schüller hat den Armuts- und Reichtumsbericht unter die Lupe genommen

Ein Ferrari-Sportwagen parkt auf der Edel-Einkaufsmeile Königsalle in Düsseldorf.
Ein Ferrari-Sportwagen parkt auf der Edel-Einkaufsmeile Königsalle in Düsseldorf. (picture alliance / dpa | Martin Gerten)

2001 hat der Bundestag beschlossen, dass jede Bundesregierung in der Mitte ihrer Wahlperiode den Armuts- und Reichtumsbericht vorzulegen hat. Der nächste wird im November veröffentlicht, doch schon jetzt kursieren erste Ergebnisse in den Medien.

Laut Medienberichten wird im 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung stehen, dass zehn Prozent der deutschen Haushalte mehr als 50 Prozent des Vermögens im Land besitzen. Außerdem habe sich das private Vermögen seit 2007 um 1,4 Billionen Euro erhöht. Der Staat dagegen werde immer ärmer.

Während sich die Parteien darüber streiten, welche Folgen diese Ergebnisse haben, erklärt Katharina Schüller, woher die Zahlen zu dem Bericht kommen und was sie wirklich aussagen.



Mehr bei DRadio Wissen:

Soziale Ungleichheit: Auskommen mit dem Einkommen
Laut OECD ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland größer geworden. Katharina Schüller widerspricht.
(Agenda vom 09.12.2011)

Weitere Informationen:

Armuts- und Reichtumsbericht: Rösler-Ministerium lehnt von der Leyens Bericht ab
(handelsblatt.com vom 20.09.2012)

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