Stephen King Tax me!
Hanna Ender über den Wutbürger Stephen King, der besteuert werden will.
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- Bestsellerautor und Milliardär Stephen King will mehr Steuern zahlen. (picture alliance | dpa | Olivier Douliery)
Stephen King ist sauer: Er will verdammt nochmal besteuert werden, sagt er in "The Daily Beast".
Die Debatte um die Besteuerung der reichen US-Amerikaner ist um eine Facette reicher: Jetzt hat sich in "The Daily Beast" Bestsellerautor und Millionär Stephen King eingeschaltet.
Steuern statt Spenden
Stephen King will Amerikas Reiche zur Kasse bitten. Er ärgert sich darüber, dass ihm der Staat nicht mehr Geld abknöpfen möchte. King fordert eine stärkere Besteuerung der Begüterten. Das Argument, er könne doch spenden, ziehe nicht mehr. Denn seiner Meinung nach sind viele Reiche nicht freiwillig bereit, Verantwortung zu übernehmen, und ihrem Land zurückzugeben, was es ihnen ermöglicht hat: einen Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär - zumindest manchmal.
Hanna Ender erklärt, warum das Thema Steuern in den USA ein heißes Eisen ist, warum Steuern für Reiche am amerikanischen Selbstverständnis kratzen und wieso das in Deutschland anders gesehen wird.