Samstag, 25. Mai 2013

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Stephen King Tax me!  

Hanna Ender über den Wutbürger Stephen King, der besteuert werden will.

Stephen King guckt erstaunt aus einer Ecke des Bildes heraus.
Bestsellerautor und Milliardär Stephen King will mehr Steuern zahlen. (picture alliance | dpa | Olivier Douliery)

Stephen King ist sauer: Er will verdammt nochmal besteuert werden, sagt er in "The Daily Beast".

Die Debatte um die Besteuerung der reichen US-Amerikaner ist um eine Facette reicher: Jetzt hat sich in "The Daily Beast" Bestsellerautor und Millionär Stephen King eingeschaltet.

Steuern statt Spenden

Stephen King will Amerikas Reiche zur Kasse bitten. Er ärgert sich darüber, dass ihm der Staat nicht mehr Geld abknöpfen möchte. King fordert eine stärkere Besteuerung der Begüterten. Das Argument, er könne doch spenden, ziehe nicht mehr. Denn seiner Meinung nach sind viele Reiche nicht freiwillig bereit, Verantwortung zu übernehmen, und ihrem Land zurückzugeben, was es ihnen ermöglicht hat: einen Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär - zumindest manchmal.

Hanna Ender erklärt, warum das Thema Steuern in den USA ein heißes Eisen ist, warum Steuern für Reiche am amerikanischen Selbstverständnis kratzen und wieso das in Deutschland anders gesehen wird.



Mehr bei DRadio Wissen:
14,3 Billionen US-Dollar reichen nicht aus: Die USA müssen sich weiter verschulden, um zahlungsfähig zu bleiben. Was bedeutet der amerikanische Schuldenberg für die Weltwirtschaft, wem schulden sie Geld und welche Rolle spielt dabei das Steuersystem?
(Agenda 28.07.2011)
 
Mehr zum Thema:
 
Stephen King ist außer sich. Denn er ist der Meinung, dass er als reicher Mann zu wenig Steuern zahlen muss. Das schert in den USA aber offensichtlich niemanden. Seine Wut darüber hat den Bestseller-Autor nun zu einer Streitprosa inspiriert, die es in sich hat.
 (Südeutsche Zeitung, 03.05.2012)
 
Stephen King: Tax Me, for F@%&’s Sake!
The iconic writer scolds the superrich (including himself—and Mitt Romney) for not giving back, and warns of a Kingsian apocalyptic scenario if inequality is not addressed in America.
(The Daily Beast, 30.04.2012)

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