Dienstag, 18. Juni 2013

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Steuern Oasen für Reiche und Konzerne  

Steuerexperte Hans-Lothar Merten über die Vorteile von Steueroasen

Gelbes Nummernschild der Kaimaninseln.
Die Kaimaninseln gelten als Steueroase. (stephen conn | Flickr | cc-by-nc-2.0)

Allein auf den Kaimaninseln - einer Steueroase in der Karibik - sollen mehr als zwei Billionen Euro geparkt sein.

Dabei sind die Kaimaninseln nicht die einzige Steueroase: Nach wie vor gelten die Schweiz, Luxemburg oder auch Singapur als Länder, die niedrige Steuern erheben. Die Schweiz sei vor allem für Privatleute interessant, Hedge Fonds legten ihr Geld gerne auf den Kaimaninseln an, sagt Steuerexperte Hans-Lothar Merten.

Geldanlage oder Steuerflucht

Per se ist das Nutzen von Steueroasen nicht illegal. Wenn aber Geld am Fiskus vorbei im Ausland gelagert wird, macht man sich strafbar - Steuerflucht und Steuerbetrug lauten die Stichworte.

Geld soll zurückfließen

Wichtiges Kriterium für Steueroasen ist, dass stabile politische Verhältnisse im jeweiligen Land herrschen. Nur so kann den Kunden garantiert werden, dass ihre Gelder am Ende wieder zurückfließen.



Weiterführende Information

Ein Markt - viele Preise
DRadio Wissen Statistikerin Katharina Schüller über die unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten in Europa
(Agenda vom 29.06.2012)

Stephen King - Tax me!
Stephen King ist sauer: Er will verdammt nochmal besteuert werden, sagt er in "The Daily Beast".
(Agenda vom 09.05.2012)

Agenda - Geldgeschenke unter der Fußmatte
Es gibt sie: anonyme Wohltäter. Menschen, die schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
(Agenda vom 25.04.2012)

Finanzen - Steuer für Reiche, Steuer für Dumme
Sollte François Hollande bei den Präsidentschaftswahlen Ende April, Anfang Mai gewinnen, plant er, reiche Franzosen, deren Jahreseinkommen über einer Million Euro liegt, mit 75 Prozent zu besteuern.
(Agenda vom 29.02.2012)

Mehr zum Thema:

Doppelbesteuerungsabkommen - DBA - sowie weitere staatenbezogene Veröffentlichungen
(Veröffentlichung des Bundesfinanzministeriums)

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