Steuern Oasen für Reiche und Konzerne
Steuerexperte Hans-Lothar Merten über die Vorteile von Steueroasen
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- Die Kaimaninseln gelten als Steueroase. (stephen conn | Flickr | cc-by-nc-2.0)
Allein auf den Kaimaninseln - einer Steueroase in der Karibik - sollen mehr als zwei Billionen Euro geparkt sein.
Dabei sind die Kaimaninseln nicht die einzige Steueroase: Nach wie vor gelten die Schweiz, Luxemburg oder auch Singapur als Länder, die niedrige Steuern erheben. Die Schweiz sei vor allem für Privatleute interessant, Hedge Fonds legten ihr Geld gerne auf den Kaimaninseln an, sagt Steuerexperte Hans-Lothar Merten.
Geldanlage oder Steuerflucht
Per se ist das Nutzen von Steueroasen nicht illegal. Wenn aber Geld am Fiskus vorbei im Ausland gelagert wird, macht man sich strafbar - Steuerflucht und Steuerbetrug lauten die Stichworte.
Geld soll zurückfließen
Wichtiges Kriterium für Steueroasen ist, dass stabile politische Verhältnisse im jeweiligen Land herrschen. Nur so kann den Kunden garantiert werden, dass ihre Gelder am Ende wieder zurückfließen.