Tablet Zeitungsverlage meiden Android
Christian Grasse und Moritz Metz über die Gründe für Apples Marktmacht auf dem E-Paper-Markt.
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- Auf dem iPad ist das App des Kölner Stadt-Anzeigers zu erkennen. (picture alliance / dpa | Rolf Vennenbernd)
Immer mehr Zeitungen und Zeitschriften werden als E-Paper angeboten. Doch meist beschränkt sich dieses Angebot auf ein einziges Endgerät: Apples iPad. Die Gründe dafür sind simpel.
Es könnte alles so einfach sein: Ein Gerät, eine Displaygröße und schon ist die Entwicklung einer passenden App für mobile Tablets kein Problem mehr. Doch die Realität sieht anders aus: Die Geräte, die mit Googles Android-Betriebssystem funktionieren, werden nicht nur von verschiedenen Herstellern angeboten - es gibt sie auch in vielen verschiedenen Größen.
Nicht wirtschaftlich
Für die Verleger von E-Papers ist das ein Problem. Wenn sie Apps anbieten wollen, die gut aussehen und einfach zu bedienen sind, müssen sie praktisch für jedes Gerät eine eigene Version entwickeln lassen. Und das ist teuer. In der Folge beschränken sich viele Verleger daher auf ein App-Angebot: für das iPad von Apple.