Donnerstag, 23. Mai 2013

Meine Zukunft /

Taxonomie Gut sortierte Artenvielfalt  

Thomas Gith hat einem Taxonomen bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

Ein Käfer aus einer wissenschaftlichen Sammlung liegt neben einem Maßband.
Auch hier war ein Taxonome am Werk: Aprophata eximia - eine Käferart aus den Sammlungsbeständen des Natural History Museum. (NHM Beetles and Bugs|flickr|CC BY-NC-SA 2.0)

Taxonomen ordnen unsere Welt, indem sie Tier- und Pflanzenarten klassifizieren. Für viele von ihnen eine Berufung - mit schlechten Berufsaussichten.

Taxonomen identifizieren und klassifizieren Arten, egal ob Gräser, Heuschrecken oder Staubläuse. Sie erweitern damit ständig unser Wissen über die Artenvielfalt. Ein wichtige Arbeit, die trotz des nach wie vor großen Forschungsbedarfs nur schlechte Berufsperspektiven bietet. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zur taxonomischen Forschung in Deutschland.

Zusätzliche Stellen gefordert

Feste Stellen gibt es für  Taxonomen in der Regel nur in Museen oder Universitäten. Nicht nur dort müssen neue Stellen geschaffen werden, fordern die Studienautoren. Auch neue Anstellungsverhältnisse wie etwa zusätzliche Juniorprofessuren könnten die Arbeits- und Forschungssituation verbessern. Denn  ein großer Teil der Forschung wird von Ehrenamtlichen geleistet.



Mehr bei DRadio Wissen:

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Ein Vortrag von Hanns Zischler über den Naturforscher Arnold Schultze
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Kolonialismus: Makaberes Erbe
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Faszinierende Vielfalt
Vortrag der Tropenforscherin Elisabeth Kalko
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Weitere Informationen:

Wissenschaftskultur: Zitiert die Taxonomen!
(spektrum.de vom 15.07.2010)

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