Taxonomie Gut sortierte Artenvielfalt
Thomas Gith hat einem Taxonomen bei der Arbeit über die Schulter geschaut.
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- Auch hier war ein Taxonome am Werk: Aprophata eximia - eine Käferart aus den Sammlungsbeständen des Natural History Museum. (NHM Beetles and Bugs|flickr|CC BY-NC-SA 2.0)
Taxonomen ordnen unsere Welt, indem sie Tier- und Pflanzenarten klassifizieren. Für viele von ihnen eine Berufung - mit schlechten Berufsaussichten.
Taxonomen identifizieren und klassifizieren Arten, egal ob Gräser, Heuschrecken oder Staubläuse. Sie erweitern damit ständig unser Wissen über die Artenvielfalt. Ein wichtige Arbeit, die trotz des nach wie vor großen Forschungsbedarfs nur schlechte Berufsperspektiven bietet. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zur taxonomischen Forschung in Deutschland.
Zusätzliche Stellen gefordert
Feste Stellen gibt es für Taxonomen in der Regel nur in Museen oder Universitäten. Nicht nur dort müssen neue Stellen geschaffen werden, fordern die Studienautoren. Auch neue Anstellungsverhältnisse wie etwa zusätzliche Juniorprofessuren könnten die Arbeits- und Forschungssituation verbessern. Denn ein großer Teil der Forschung wird von Ehrenamtlichen geleistet.