Theater Arbeit ist nur das halbe Leben
Urs Peter Halter und Julie Bräuning inszenieren in Düsseldorf das Stück "Soll ich jetzt vielleicht weinen?"
Darin übernehmen Laiendarsteller die Hauptrollen. Sie alle kommen aus ganz unterschiedlichen Arbeitswelten: Manche stehen mitten im Beruf, andere sind erwerbslos. Das Stück feiert am 27.05.2011 am Düsseldorfer Schauspielhaus Premiere.
Urs Peter Halter und Julie Bräuning haben in den vergangenen fünf Monate mit ihren Laiendarstellern gearbeitet und deren Lebensgeschichten freigelegt. Dabei ging es stets um die Fragen: Was macht Arbeit mit uns? Welchen Stellenwert hat sie? Was passiert, wenn ich keine Arbeit habe?
Als Grundlage für die nicht sehr klassische Inszenierung dient Ödön von Horváths Stück "Kasimir und Karoline" aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise im 20. Jahrhundert. Dies wird mit eigenen Szenen und Dialogen der neun Darsteller kontrastiert. Einerseits wollen die Regisseure so die Zeitlosigkeit von Horváths Stück zeigen, andererseits aber auch diejenigen zu Wort kommen lassen, die die wahren Experten auf dem Gebiet sind, Arbeitnehmer und Arbeitslose.
Redaktion:
Lena Lotte Stärk (Moderation), Julia Rosch (Onlineredaktion), Anna Driftmeier (Nachrichtenredaktion)
Gäste:
Urs Peter Halter und Julie Bräuning und drei weitere Protagonisten des Stücks: Harry Dunkel, Josef Michaels und Andrea Vogelgesang
Playlist:
Rio Reiser: Arbeitslosenreggae
Duffy: Mercy
Dave Davies: Death of a clown
Michael Bublé: Call me irrespondible
Tina Turner: Nutbush City Limits
Robert Rodriguez: Two against the world
Jose Feliciano: Entrada de Bilbao
Rätsel:
Lösung:
Daniel Bahr
Philipp Rösler
Ulla Schmidt
Horst Seehofer
Rita Süssmuth
Kontakt:
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