Translating Atonement II "Can countries learn from each other?"
Ein Vortrag von David Shulman
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- Symbol der Teilung: die Mauer in Bethlehem, die terroristische Angriffe auf Israelis verhindern soll (James Chen|flickr|CC BY-NC 2.0)
"Translating Atonement: Can countries learn from each other?" – unter diesem Thema haben Experten vom 2. bis 4. Juni 2011 auf einer Veranstaltung des Einstein-Forums in Potsdam referiert. Dabei ging es um die Frage, ob Staaten von anderen lernen können, wenn auf ihrem Hoheitsgebiet und/ oder in ihrem Namen Verbrechen begangen worden sind. DRadio Wissen sendet Vorträge der Tagung in einer zweiwöchigen Vorlesungsreihe.
Der in englischer Sprache gehaltene Vortrag "Present trauma, prospective memory: Israel-Palestine, 1947 until 2011" von David Shulman wird eingeleitet durch den wissenschaftlichen Referenten Mischa Gabowitsch vom Einstein-Forum Potsdam.
Gabowitsch erinnert dabei an die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit, die international durchaus anerkannt sei. Er verweist aber auch auf andere Konfliktherde, die nach 1945 in den verschiedensten Teilen der Welt entstanden und in denen Verbrechen verübt worden sind.
(Einstein Forum Potsdam)David Shulmans Vortrag hingegen ist von zahlreichen persönlichen Erlebnissen zwischen Palästinensern und Israelis geprägt. Shulman gehört zur gewaltlosen Graswurzelbewegung mit dem Namen "Koexistenz“" Sein Buch "Dark Hope: Working for Peace in Israel and Palestine" ist 2007 erschienen. Shulman kam 1949 in Iowa zur Welt und habilitierte 1985 an der Hebräischen Universität in Jerusalem. 1988 wurde er Mitglied der Israelischen Akademie der Wissenschaften.
Dieser Hörsaal ist eine Wiederholung vom 02.08.2011.