Traumforschung Wenn Blinde vom Sehen und Taube vom Hören träumen
Gespräch mit der Traumforscherin Ursula Voss
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- Eine schlafende Frau. (stock.XCHNG | thesaint )
Die Traumforschung muss ihre Grundannahmen relativieren, belegen Studien, unter anderem der Universität Bonn unter der Leitung von Traumforscherin Ursula Voss.
In der Traumforschung lassen sich mehrere Lager unterscheiden: Die einen behaupten, der Traum sei eng mit Erlebnissen der realen Welt verknüpft, die anderen meinen, der Traum an sich sei bedeutungslos - wie aneinandergereihte oder miteinander verknüpfte Bilder.
Die Studie von Traumforscherin Ursula Voss zeigt, dass beides nicht zutrifft, wenn es um das Traumselbst geht. Das Traumselbst existiert unabhängig vom Wachselbst. Vorausgesetzt, die betreffenden sensorischen Areale im Kortex sind intakt, können Menschen im Traum all das erleben, was sich unser Gehirn vorstellen kann.
Das Gespräch ist eine Wiederholung vom 19. September 2011.