Trinkwasser III Die Wasserflüchtlinge
Eine Podiumsdiskussion über die Probleme der weltweiten Wasserversorgung
2,2 Millionen Menschen sterben Jahr für Jahr an verunreinigtem Wasser. Neun von zehn sind Kinder – so die Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Bis heute ist es der Menschheit nicht gelungen, diese Katastrophe zu stoppen. Wissenschaftler nehmen an, dass künftig mehr Kriege ums Trinkwasser geführt werden.
Da fällt bereits der Begriff von den Wasserflüchtlingen, die versuchen, in reichere Länder einzuwandern, um sich überhaupt retten zu können. Kriege um Wasserresourcen gabe es bisher ziemlich selten, doch ob das auch in den nächsten Jahrzehnte so bleiben wird, ist zweifelhaft.
Kampf um Wasserresourcen
Die Podiumsdiskussion mit dem Titel "Ressource Wasser – Verfügbarkeit, Bedarf, Management“ wurde am 15.02.2013 veranstaltet. Sie fand im Rahmen der Reihe "Zukunftsfragen der Gesellschaft“ statt, die von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz realisiert wird.
Podiumsdiskussion zu Wasserfragen
Moderiert wird die Diskussion von Matthias Winiger, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn. Auf dem Podium stehen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung: Dorothea Bartels, Leiterin am Institut für Molekulare Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen in Bonn, Janos Bogardi, Senior Fellow am Zentrum für Entwicklungsforschung in Bonn, Franz Nestmann, Institutsleiter für Wasser und Gewässerentwicklung in Karlsruhe, und Frank Andreas Schendel, Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter an der Universität Bielefeld.