Trinkwasser IV Vom Umgang mit einer knappen Ressource
Der Agrarwissenschaftler Hans-Georg Frede erzählt, warum wir in Europa so viel Wasser verbrauchen
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- Verschwendung oder Ressourcenschonung? Kamel in der Wüste. (alexander_witt | flickr | cc by-sa 2.0)
Um eine einzige Tasse Kaffee zu produzieren, werden 140 Liter Wasser gebraucht. Eine Tafel Schokolade kostet 1700 Liter. Sollten wir lieber darauf verzichten?
Kein natürlicher Rohstoff ist für uns Menschen so wichtig wie das Wasser. In Europa gibt es in vielen Regionen ausreichend Wasser. Doch in anderen Teilen der Welt bedroht die Wasserknappheit ganze Gesellschaften. Was kann man da tun? Wie können wir sicherstellen, dass alle Menschen genug Wasser haben?
Lieber Kaffee statt Fleisch
Um diese Fragen geht es im Vortrag des Gießener Agrarwissenschaftlers Hans-Georg Frede. Er erklärt, wie wir die weltweiten Wasservorkommen sparsam und sinnvoll nutzen können. Das muss nicht immer Verzicht bedeuten: Denn Kaffee wird nur in Gegenden angebaut, die genug Wasser haben. Auf Rindfleisch zu verzichten, kann hingegen sinnvoll sein.
Knappe Ressource
"Lebensgrundlage Wasser: Vom Umgang mit einer knappen Ressource" heißt der Titel von Fredes Vortrag. Er hat ihn am 10. Oktober 2012 im Haus der Wissenschaft in Bremen gehalten. Der Vortrag ist Teil der Reihe "exkurs – Einblick in die Welt der Wissenschaft" der Deutschen Forschungsgemeinschaft.