Mittwoch, 19. Juni 2013

Globus /

Trinkwasser Wasserreservoir unter Namibias Savanne  

Gespräch mit dem Hydrologen Martin Quinger über einen Sensationsfund im Norden Namibias

Ein Nashorn an einem künstlich beleuchteten Wasserloch im Etosha Nationalpark in Namibia.
An der Grenze von Namibia und Angola, im Cuvelai-Etosha Becken, liegt ein riesiges Wasservorkommen - unterirdisch. (dpa/picture-alliance | Thomas Schulze)

Unter Namibias Savanne, an der Grenze zu Angola, haben deutsche Forscher ein riesiges Wasserreservoirs entdeckt. Das Vorkommen soll die Bevölkerung unabhängig von Klimaschwankungen und Trockenjahren mindestens 20 Jahre mit Trinkwasser versorgen.

Namibia besteht zu großen Teilen aus Wüsten. Das Klima ist heiß und trocken. Besonders für die Menschen im Norden des Landes ist die Trinkwasserversorgung ein großes Problem. Zurzeit werden die nördlichen Regionen Namibias aus einem Stausee in Angola versorgt. Der Fund des deutschen Forschungsteams um Projektleiter Martin Quinger könnte die Probleme jetzt entschärfen.

Trinkwasser von überraschen guter Qualität

"Dass das Wasservorkommen so groß sein wird, hat selbst die Forscher überrascht ", sagt Martin Quinger über das Reservoir im Cuvelai-Etosha-Becken. Zudem soll das Wasser eine sehr gute Qualität haben. Auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Region hat das Wasservorkommen eine große Bedeutung.



Mehr zum Thema bei DRadio Wissen:

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Mein Studium - Water Science
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(Mein Studium vom 08.01.2012)

 

Weitere Informationen:

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(Süddeutsche.de vom 23.07.2012)

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