Mittwoch, 19. Juni 2013

Spielraum /

Trivialliteratur Für eine Handvoll Cent  

Christian Möller trifft Autoren von Groschenromanen

Eine junge Frau liest in einem Heftroman, im Hintergrund weitere Heftromane
Heftromane haben treue Leser (dpa/picture-alliance)

Manch einer sagt, er möge Heftromane. Ein bisschen Realitätsflucht und viel Wiederholung kennzeichnen die Kurzromane, die auf wenig Platz viel Action oder Herzschmerz bieten.

64 Seiten – genau so viel und nicht mehr hat ein Heftromanautor zur Verfügung, um unsere Welt ein bisschen zu erschüttern und sie am Ende zu retten. Ob Arzt-, Heimat- oder Fürstenroman, ob Krimi oder Horror, wer Heftromane schreibt, hat seine Kreativität gewissen Regeln zu unterwerfen.

Zwei, die sich auskennen

Wir haben zwei Autoren besucht, die das Genre gut kennen: Helmut Rellergerd (67), bekannter unter dem Pseudonym Jason Dark, schreibt seit fast 40 Jahren "Geisterjäger John Sinclair". Anna Basener (29) schreibt Liebesromane und hat auch einen Ratgeber für angehende Heftroman-Autoren verfasst.



Mehr bei DRadio Wissen:

Buchmarkt - Das Geschäft mit den Groschenromanen
Wer glaubt, Groschenromane werden nur von Damen über 60 Jahren gelesen, täuscht sich.
(Agenda vom 14.10.2011)

Alltagsflucht schön trivial
Groschenromane erzielen hohe Auflagen
(Redaktionskonferenz 14.10.2011)

Literatur - Groschenroman für Schreibfaule
Ein eigenes Buch schreiben ist gar nicht so schwer - wenn das Netz dabei hilft.
(Spielraum vom 06.07.2010)

Mehr zum Thema:

Billige Träume?
Eine kleine Geschichte der Heftromane
(dradio 25.03.2013)

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