TV-Serie Autorenkollektive als Erfolgsrezept
Der Medienforscher Lothar Mikos über das Erfolgsrezept amerikanischer Serien
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- Nach Meinung der Fans und vieler Kritiker steckt die Serie Man Men jede deutsche Produktion in die Tasche, nicht nur was das Budget betrifft. (AMC)
Deutsche Fernsehserien sind langweilig. Zumindest in der jungen Zielgruppe sind US-amerikanische Produktionen wie "Mad Men", "The Wire" oder "Game of Thrones" deutlich erfolgreicher. Schade, denn das muss eigentlich nicht so sein.
US-amerikanische Serien sind derzeit der Renner, nicht nur in Deutschland: Dagegen sieht das öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen ganz schön alt aus. Und das liegt nicht etwa daran, dass deutsche Produktionen unterfinanziert wären.
Viele Autoren verfeinern die Fernseh-Kost
Der Medienforscher Lothar Mikos sieht andere Gründe: In den USA arbeiten Drehbuchautoren in ganz anderen Strukturen. Dort sitzen mehrere Autoren in einem Writers Room zusammen - ein Showrunner fügt die verschiedenen Ideen dann zu einer stimmigen Geschichte zusammen.
Nachhilfe für Deutschland
Damit deutsche Drehbuchautoren lernen, was sie sich von den amerikanischen Kollegen abschauen können, hat Mikos in Potsdam einen Workshop ausgerichtet: das "1. European TV Drama Series Lab".
Das Gespräch ist eine Wiederholung vom 07.05.2012.