TV Serienmäßig
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- Serien: früher oft unerträglich (Chris P Dunn | flickr | cc by-nc-sa 2.0)
Egal, ob nun The Wire, Six Feet Under, Lost, Mad Men oder Breaking Bad - Fernsehserien sind heute meist komplexer als zu Zeiten von Baywatch und dem A-Team.
Aktuelle Serien werden mit größeren Budgets gedreht, von Autorenkollektiven geschrieben und richten sich an ein anspruchsvolleres Publikum. Oft an eines, das sogar extra für die Serien bezahlt. Mit diesem Geld können sich vor allem Pay-TV-Sender die Produktion aufwändiger Serien wie "Game Of Thrones" leisten.
Aber nicht nur US-Serien sind weltweit beliebt: Auch aus Großbritannien und Skandinavien drängen Fernsehproduktionen auf den internationalen Markt. Außerdem werden immer öfter alte Stoffe wieder ausgegraben und in neue Serien umgesetzt, z.B. Hawaii Five-0, oder - weniger erfolgreich - The Prisoner (dt. Nummer 6). Oder es werden Serien für verschiedene Länder neu verfilmt. Von "The Office" etwa gibt es viele Versionen, wie Stromberg in Deutschland. Ebenfalls im Trend der großen US-Networks: Sitcoms. Auf die meist kurzen Comedyserien mit einem hörbar lachenden Publikum setzen in der kommenden Saison viele der großen US-TV-Networks.
Einen Überblick über die Welt der Serien hat Christian Junklewitz. Der Kölner Fernsehwissenschaftler arbeitet als Redakteur bei der Website www.serienjunkies.de und ist heute in der Redaktionskonferenz zu Gast.
Gast: Der Kölner Fernsehwissenschaftler Christian Junklewitz.
Redaktion: Michael Böddeker (Moderation), Anja Stöcker (Onlineredaktion)
Musik:
Ryan Star - "Brand New Day" (Lie to Me)
Murray Gold - "Doctor Who Theme" (Album Version, Doctor Who: Original Television Soundtrack)
Jace Everett - "Bad Things" (True Blood)
The Who - "Who Are You?" (CSI: Crime Scene Investigation)
The Dandy Warhols - "We Used to Be Friends" (Veronica Mars)
Vonda Shepherd - "Searching My Soul" (Ally McBeal)
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