Umwelt Plastik im Meer
Anja Krieger berichtet über Strudel aus Plastik, die in den Weltmeeren schwimmen
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- Im Meer wird Plastik zur Bedrohung für die Lebewesen, weil es sich langsam zersetzt. (kate mccarthy | Flickr | cc-by-nc-sa-2.0)
Zahnbürsten, Kämme und Flaschen aus Plastik: All das spült das Meer an die Strände Hawaiis.
Auch Bojen und Fischernetze, Plastikteller und Bauhelme finden sich dort wieder. Kurz: alles, was Menschen wegwerfen, sammelt sich im Meer. Engagierte Hawaiianer befreien täglich die Strände vom Müll. Der Ozeanograf Nikolai Maximenko vom International Pacific Research Center erklärt, dass es auf hoher See noch viel schlimmer aussehe: "Wir wissen, dass es Müllansammlungen im Meer gibt. Was wir nicht wissen, ist, woher dieses Plastik kommt und wo es hingeht. Im Nordatlantik sieht es so aus, als ob die wachsende Kunststoffproduktion keine höhere Dichte von Mikroplastik zur Folge hat. Es verschwindet also irgendwie."
Plastik in der Nahrungskette
Sicher ist: Das Treibgut sammelt sich in großen subtropischen Strömungswirbeln. Sichtbar sind die Müllwirbel auf Satellitenbildern nicht, genaue Angaben über die Menge von Plastik in den Ozeanen gibt es auch nicht. Experimente besagen aber, dass winzig kleine Plastikpartikel in den Nahrungskreislauf der Meeresbewohner gelangen können und möglicherweise auch auf dem Teller. An Miesmuscheln wurden solche Mikropartikel schon nachgewiesen.
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