Mittwoch, 19. Juni 2013

Hörsaal /

Umweltveränderungen "Das Ende der Welt, wie wir sie kannten."  

Vortrag von Claus Leggewie

Der Ort St. Bernard Parish in der Nähe von New Orleans
Der Ort St. Bernard Parish in der Nähe von New Orleans (AP)

Irgendeine Naturkatastrophe ereignet sich ständig irgendwo auf unserem Erdball.

Naturkatastrophe! So lautet gemeinhin die Bewertung, wenn an Rhein, Mosel oder an der Elbe die Pegelstände gewaltig angestiegen sind. Jahrhunderthochwasser! So lautet ein ähnlicher Begriff. Doch kommt dieses Jahrhunderthochwasser innerhalb eines Jahrhunderts ziemlich häufig vor. Und irgendeine Naturkatastrophe ereignet sich ständig irgendwo auf unserem Erdball.

"Naturkatastrophen gibt es gar nicht"

Der Redner im Hörsaal, Claus Leggewie, sagt dazu klipp und klar: Naturkatastrophen gibt es gar nicht, nur natürliche Ereignisse. Eine völlig andere Denkweise, die nichts mehr zu tun hat mit dem ständigen Ruf nach Wirtschaftswachstum.

Claus Leggewie ist 1950 in Wanne-Eickel geboren und Politikwissenschaftler an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit Dezember 2008 gehört er dem wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung "Globale Umweltveränderungen" an. Studiert hat er Sozialwissenschaften und Geschichte. Promotion und Habilitation erfolgten in Göttingen. Seit 2007 ist Professor Dr. Claus Leggewie außerdem Direktor des Kulturwissenschaftlichen Institutes in Essen.

Leggewie hat zusammen mit dem Sozialpsychologen Professor Dr. Harald Welzer 2010 unter dem gleichnamigen Titel ein Buch geschrieben. Am Dienstag (25.1.2011) kommt bei uns sein Co-Autor zu Wort.

Den Vortrag haben wir am 30. September 2010 in Sarajevo aufgezeichnet – in Kooperation mit dem dortigen Goethe-Institut innerhalb der Zukunftswerkstatt 2010. Wir bitten für die nicht immer gute Tonqualität um Ihr Verständnis.

Am Dienstag (25.1.2011) senden wir den zweiten Teil mit Harald Welzer, der im Goethe-Institut in Riga/Lettland aufgezeichnet wurde.

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