Sonntag, 19. Mai 2013

Globus /

Ungarn-Wahl Orbans nächster Streich  

Ralf Borchard über die Gegenwehr der ungarischen Opposition

Der FIDESZ-Vorsitzender und Ex-Regierungschef Ungarns Viktor Orban spricht zu Wahlunterstützern seiner Partei in Budapest, am 11. April 2010. Die konservative Partei FIDESZ konnte bei den Parlamentswahlen am 11. April 2010 etwa 53 Prozent der Wählerstimmen gewinnen.
Die Opposition wirft Viktor Orban vor, mit einer Wahlrechtsreform seine Macht zu sichern. (AP)

Ungarns demokratische Opposition wehrt sich gegen Wahlrechtsänderung.

Mit einem einwöchigen Hungerstreik vor dem ungarischen Parlament hat der sozialistische Ex-Regierungschef Ferenc Gyurcsány versucht, gegen die geplante Änderung des Wahlrechts durch die Regierung von Viktor Orban zu protestieren.

Macht-Sicherung als Ziel

Nachdem Orban bereits den Zuschnitt der Wahlkreise zugunsten seiner rechtskonservativen Fidesz-Partei verändert hat, will er nun, dass sich Wähler vorab registrieren lassen müssen. Zudem soll das Wahlsystem weiter zugunsten des stärksten Kandidaten pro Wahlkreis verändert werden. Für Kritiker ein weiterer Schritt, um die Macht über die nächsten Wahlen 2014 hinaus zu sichern.

 



Mehr bei DRadio Wissen:

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Der Jurist Michael Stolleis über Rechtsstaatlichkeit
(Globus vom 18.06.2012)

Jugend gegen Orban
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Das neue Jahr hat für Ungarn turbulent begonnen: Die neue Verfassung ist in Kraft und mehr als 10.000 Menschen protestierten dagegen in Budapest
(Globus vom 04.01.2012)

Mehr zum Thema:

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(tagesspiegel.de vom 10.09.2012)

Hungarian Voice - Ungarn News Blog

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