Dienstag, 21. Mai 2013

Globus /

US-Wahl 2012 Geld schlägt Engagement  

Moritz Küpper erklärt uns, warum Newcomer in der amerikanischen Politik erfolgreich sind

Barack Obama spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung im Henry Maier Festival Park in Milwaukee, Wisconsin.
Tritt gegen Mitt Romney an - Barack Obama. (dpa | Kamil Krzaczynski)

In den USA sind Newcomer Teil des politischen Systems. Quereinsteiger aber brauchen vor allem eines: Geld.

In den USA tobt der Wahlkampf um das Weiße Haus: Amtsinhaber Barack Obama gegen Herausforderer Mitt Romney. Es ist der teuerste Wahlkampf aller Zeiten, über zwei Milliarden Dollar werden wohl für Wahlwerbung ausgegeben.

Entscheidung des Supreme Courts

Dass das diese Summen zusammenkommen, hat auch mit einem Urteil des Supreme Courts zu tun. Seitdem können Kandidaten so viel Geld wie sie wollen im Wahlkampf ausgeben. Und während es in den USA ohnehin schon immer darauf ankam, wie viel Geld man für den Wahlkampf einsammelt, bringt diese Öffnung das System scheinbar endgültig auf die Gleichung: Geld schlägt Engagement.

Damit unterscheidet sich das politische System in den USA grundsätzlich von Deutschland, wo es für Politiker vor allem wichtig ist, die Ochsentour zu machen, sprich: Sich von Anfang an durch Engagement in den Parteien hochzudienen. Und auch ansonsten scheint es Quereinsteiger in den USA einfacher zu haben, wie Moritz Küpper berichtet.



Mehr bei DRadio Wissen

US-Wahlkampf - Liebling und Außenseiter
DRadio-Wissen-Reporter Manuel Unger berichtet vom Parteitag der Republikaner in Tampa.
(Agenda vom 30.08.2012)

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