Venezuela Kampagnen-Schlacht im Netz
Martin Polansky beobachtet den digitalen Wahlkampf in Venezuela
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- Der venezolanische Präsident Hugo Chavez bei einem Wahlkampfauftritt in Caracas (picture alliance / dpa / Miguel Gutierrez)
Commandante Chávez hat allein drei Millionen Follower bei Twitter. Aber auch die Opposition nutzt das Internet.
Präsident Hugo Chávez hat in seinen knapp vierzehn Jahren an der Macht die traditionellen Medien weitgehend auf Linie gebracht. Vor allem das Fernsehen ist beinah gleichgeschaltet, es gibt nur noch einen Chávez-kritischen Kanal.
Digitale Schlacht
Die Opposition nutzt in diesem Wahlkampf daher verstärkt das Internet, um dem Zugriff der Behörden zu entgehen. Aber auch die Chávisten sind im Netz aktiv, und der Comandante hat Venezuela krankheitsbedingt zeitweise vor allem per Twitter-Mitteilung regiert. Und so wird der Wahlkampf im Netz zu einer digitalen, ideologischen Schlacht zwischen Regierung und Opposition - zumindest noch bis zum Wahltag am 7. Oktober.