Verbalmarketing "Und Sprotten leg ich oben drauf!"
Susanne Neumann über Verkaufsstrategien vom Fischmarkt
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- Ziemlich lautstark: Marktschreier bringen ihren Fisch an den Mann - und die Frau. (Heinz Hirndorf | dpa/picture-alliance)
Es gibt viele kleine und große Tricks, um potentiellen Käufern die Ware schmackhaft zu machen. Auf dem Hamburger Fischmarkt allerdings hängt der Verkaufserfolg noch von der Kunst des Verkäufers ab.
Vor Bäckereien wird Brötchenduft versprüht. Rotes Licht in der Kühltheke lässt das Fleisch saftig und gesund aussehen. Obst und Gemüse sind vorne zu finden, damit eine Marktatmosphäre entsteht und Butter und Milch, also Dinge, die jeder braucht, sind im Supermarkt meist ganz hinten zu finden, damit man auch ja einmal am gesamten Angebot vorbeimarschieren muss. Solche großen und kleinen Marketingtricks kennt und nutzt die Lebensmittelbranche zu Hauf.
Aale Dieter zwischen Theorie und Praxis
Auf dem Hamburger Fischmarkt hingegen geht es ziemlich ursprünglich zu. Da preisen die Marktschreier ihre Ware höchst selbst an. Der Verkaufserfolg hängt direkt mit der Kunst des Verkäufers zusammen. So auch bei Aale Dieter, Dieter Bruhn, einer der bekanntesten Marktschreier am Platze. Um hinter das Geheimnis seines Erfolgs zu kommen, hat DRadio Wissen Autorin Susanne Neumann ihn ein mal im Studio und ein mal vor Ort getroffen - und die Theorie mit der Praxis verglichen.