WASD Feuilleton für Zocker
Keine Werbung, keine bunten Balken-Grafiken zu Spiel- und Actionspaß - stattdessen besticht WASD durch reduziertes Design und 200 Seiten schönen Text.
Fast wundert es einen, dass es so lange gedauert hat, bis ein Heft wie WASD auf den Markt gekommen ist. Computerspiele sind Alltagskultur. Nichts mehr nur für die Nische der pickeligen 16-jährigen Jungs oder von sozial inkompetenten, zwischen Pizzakartons und überquellenden Aschenbecher vegetierenden Computernerds. Computerspiele sind so selbstverständlich und mitunter auch so anspruchsvoll wie die besten amerikanischen Fernsehserien oder Arthouse-Filme.
Games und Hochkultur
Trotzdem sind Computerspiele nach wie vor Mauerblümchen im Kulturjournalismus. Gut möglich, dass sich das mit WASD ändert: Das Heft schafft Platz für Pop-Diskurs über Games. Und es ist ein schönes Statement, dass sich gerade das erste Heft mit vermeintlich schlechten Spielen beschäftigt: Unter dem wunderbaren Titel "Tasty Trash". Genau darüber reden wir mit Christian Schiffer, dem Herausgeber dieses ökonomisch eher wahnsinnigen Projekts.
Gast: Christian Schiffer, Herausgeber WASD
Redaktion: Wolfgang Schiller (Moderation), Daniel Stender (Online), Francisca Zecher (Nachrichten), Nastia Shvabska (Technik)
Rätsel-Lösung:
Text: On the Radio | Lied: Bad Girls
Playlist:
-The National: Exile Vilify (Exklusiver Song von The National für das Spiel "Portal").
- Jim Noir: My Patch (Soundtrack des Spiels "LitteBig Planet")
-The Ink Spots: I Don't Want to Set the World on Fire (Titellied des Spiels "Fallout")
-Glukoza: - Schweine (Soundtrack des Spiels "GTA 4")
-Glasvegas - The World Is Yours (Soundtrack von "Fifa 2012")
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