Sonntag, 19. Mai 2013

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Webschau Hurra und Horror  

Netter Typ: LeBron James
Netter Typ: LeBron James (AP)

von Konstantin Zurawski

LeBron James ist jetzt bei Twitter, und wegen neuer Software gehen wir bald nur noch vermummt aus dem Haus.

Der aktuelle Lieblingstweet unseres Webschau-Autors Konstantin Zurawski? Der kommt von Agent_Dexter: "Auf die holländische WM-Mannschaft muss übrigens niemand am Flughafen warten. Die sind mit Wohnmobilen angereist."

Was gibt es sonst Neues im Netz?

LeBron James

Diese Geschichte geht so: Eine Person meldet sich bei Twitter an, schreibt genau einen Tweet, hat binnen kurzer Zeit 200.000 Follower – und alle Online-Medien berichter drüber.

Das sehr bekannte Social-Media-Blog mashable.com schrieb drüber. TechCrunch ebenfalls, auf CNN.com zählt diese Geschichte zu den meistverschickten. Und dabei ist die Nachricht eigentlich tatsächlich nur: LeBron James ist jetzt bei Twitter.

LeBron James ist in den USA zurzeit der teuerste und beste Baskettball-Spieler, der schon so gut wie jeden Rekord gebrochen hat. Zurzeit wird nochmal mehr Aufsehen um ihn gemacht, weil er einen neuen Verein sucht. Ganze Städte und Wall-Street-Konzerne buhlen um ihn, es geht um Millionen. Wer mehr wissen will: Spiegel Online hat darüber berichtet.

Anschauen kann man sich diesen Super-Spieler auf Youtube

Gesichtserkennung

Videoüberwachung und automatische Gesichtserkennung sind ja zwei Lieblingsthemen der kritischen Netzgemeinde. Denkbar ist ja auch, dass Videoüberwachung in Zukunft mit automatischer Gesichtserkennung ausgestattet ist – dann könnten registrierte Personen, die mit Vorstrafen zum Beispiel, direkt von den Videos erkannt und überwacht werden. Das Ganze könnte natürlich auch im privaten Bereich Anwendung finden.

Darüber hat sich aktuell Martin Weigert auf dem Netzwertig-Blog Gedanken gemacht. Er hat die Meldung von vergangener Woche zum Anlass genommen, Facebook würde demnächst eine Gesichtserkennungs-Funktion integrieren. Heißt: Wenn man bei Facebook ein Foto von einem Freund hochlädt, könnte Facebook automatisch erkennen, wer auf diesem Foto zu sehen ist und die Person dann taggen und verlinken.

Wenn man das Ganze jetzt weiterdenkt, wie das Martin Weigert getan hat, dann könnte man in Zukunft vielleicht mit seinem Smartphone durch die Stadt laufen, ein Foto von einer beliebigen Person machen – und wenn die im Netz ist, wird dir Name und das Profil dieser Person gezeigt.

Realistisch ist das zum einen wegen der Nachricht über die Gesichtserkennung bei Facebook. Zum anderen, weil es auch schon einige andere Gesichtserkennungs-Funktionen gibt, zum Beispiel in der Bildersoftware Google Picasa. Heißt also: Technisch ist das automatische Erkennen von Gesichtern möglich, und weil Smartphones bedeuten, dass du immer überall online bist und möglichst viel mit deinen Netzfreunden teilst, wäre es nur konsequent, wenn auch die Gesichtserkennung immer und überall verfügbar sein wird.

Der Blogeintrag von Martin Weigert hat natürlich Kommentare motiviert. Claudia zum Beispiel schreibt: „Wenn ich das Gesichtserkennungs-Szenario zu Ende denke … hoffe ich sehr, dass es nicht zum Burka-Verbot kommen wird. Vermummung wird wohl der einzige Ausweg sein.“

Neue Einsatz-Möglichkeiten für Vuvuzelas

In Dortmund gibt es am Donnerstag 8.7.2010 neue Einsatzmöglichkeiten für die sonst so nervigen Vuvuzelas. Der Blog ruhrbarone titelt: Tröten gegen Nazis. Darum geht’s: Rechtsextreme wollen morgen in Dortmund an der Freitreppe am Hauptbahnhof demonstrieren. Nun ruft das das Dortmunder Antifa-Bündnis dazu auf, Vuvuzelas mitzubringen und gegen die Nazi-Demo anzutröten. Ein Motto gibt’s auch: Dortmund sucht den Vuvuzela-Star.

Es gibt aber noch etwas durchaus Angenehmes über und mit Vuvuzelas im Netz zu finden. Denn: Vuvuzelas können richtig schön klingen. Zumindest, wenn Profis am Werk sind und nicht alle wild durcheinander tröten.  Zu sehen und zu hören ist das auf dem Zeit-Online-Channel auf Youtube.

Der Ballack-Lahm-Kapitäns-Streit

Entschieden ist noch nichts. Aber wenn die Nutzer von faz.net entscheiden könnten, sähe die Sache klar aus. Dort haben sich in einer Umfrage 65 Prozent für Philipp Lahm und nur 10 Prozent für Michael Ballack als zukünftigen Kapitän ausgesprochen. 15 Prozent finden, Schweinsteiger solle der neue Capitano werden.

Wo wir gerade bei Umfragen sind: stern.de hat eben eine Umfrage gestartet, welches Tor der Deutschen das schönste bisher war. Zurzeit auf Platz 1: Das von Arne Friedrich nach genialer Vorarbeit von Schweini.

 

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