Dienstag, 21. Mai 2013

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Webschau Übersetzung mit Schwächen  

Blick auf einen Screenshot des neuen Google-Browsers "Chrome"
Google kann jetzt auch Suaheli (AP)

von Konstantin Zurawski

Google Translate beherrscht nun auch Suaheli und warum Hartz-IV-Empfänger keinen Computer brauchen.

Google Translate

Der Google-Dienst Translate hat sein Angebot ausgeweitet. Der Dienst kann nun 27 weitere Sprachen nicht nur übersetzen, sondern auch vorlesen, darunter zum Beispiel Chinesisch, Afrikaans, Dänisch, Niederländisch, Suaheli und Vietnamesisch. Das berichten Blogs wie Google-Watch-Blog und Techcrunch. Doch während das Übersetzen und Vorlesen aus dem Englischen recht gut funktioniert, wird es beim Finnischen oder Chinesischen schon deutlich holpriger.

Freiwillig bezahlen

Auch Netz-Autoren wollen für ihre Arbeit honoriert werden. Doch bislang gab es dafür kein einfaches und schnelles Bezahlsystem. Die beiden Systeme Kachingle und Flattr zeigen einen Ausweg auf. Beim Kachingle-Service, den es nun auch in deutscher Sprache gibt, zahlt man pro Monat einen Beitrag von fünf Dollar. Und Kachingle verteilt das Geld weiter an die Betreiber von Blogs und Webseiten. Kachingle-Gründerin Cynthia Typaldos zeigt sich zuversichtlich. Voraussetzung für den Erfolg sei eine "soziale Norm". Im Interview mit Blog Carta.info sagte sie: "Wenn die Nutzer sehen, dass ihresgleichen diese Webseiten unterstützt, dann werden sie das auch tun. So startet man eine soziale Norm. Das Schwierige daran ist, Leute zu finden, die den Anfang machen und eine Bewegung mitziehen können."

Kein Recht auf Computer

Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass Hartz-IV-Empfänger keinen Anspruch auf einen Computer haben. Bei tagesschau.de wird nun heftig diskutiert. Die entscheidende Frage: Reicht es aus, dass Hartz-IV-Empfänger beim Verfassen der geforderten Bewerbungen auf Computer in öffentlichen Einrichtungen zurückgreifen können? Und Felix von Leitner kommentiert: "Wo kämen wir da auch hin, wenn sich die Leute unabhängig informieren können. Nein, nein, die sollen lieber weiter in ihren Fernseher glotzen, denn auf den haben sie ja einen Anspruch. Grotesk, was für ein Dinosaurier-Mindset bei uns über Hartz IV entscheidet. Krass. Nee, klar, wozu braucht man auch einen PC, die sollen mal weiter ihren Volksempfänger hören. Deutschland sucht die Superdeppen! Bloß kein Denkvermögen anregen."

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