Donnerstag, 20. Juni 2013

Natur /

Wels Fette Beute  

Stefan Rheinbay über Süßwasserfische, die es auch mal auf Schwimmer absehen

Ein Mann hält einen Wels im Arm.
Der Wels, in diesem Fall Opfer des Anglers. (Wikimedia Commons | cc-by-sa-3.0)

Der Wels ist der größte Fisch in den Seen und Flüssen hierzulande - und er lässt sich nur mit Mühe fangen. Wer einen Wels angeln möchte, sollte sich in der Dunkelheit an die Arbeit machen, denn der Wels ist ein nachtaktiver Fisch.

Bei Anglern ist der Wels sehr beliebt, weil er so groß ist. Bis zu zwei Meter lang und noch länger kann ein Wels werden. Zudem breitet sich der Fisch aus. Schuld daran ist die Klimaveränderung. Der Wels liebt die Wärme, die Durchschnittstemperaturen in unseren Gewässern steigen, darum laicht der Wels heute viel häufiger als noch vor 50 Jahren.

Waller-Kalle mit Wels.Waller-Kalle mit Beute. (Stefan Rheinbay)Schön sind die Fische nicht: kleine Knopfaugen, ein riesiges Maul und lange Barteln zieren ihn. Dafür ist der Wels umso intelligenter, was es für Angler schwierig macht, ihn zu fangen. Je größer ein Wels wird, umso leistungsfähiger sind seine Ortungsorgane. Er hört etwa 6000 Mal besser als ein Mensch.

Wenn der Angler ihn doch einmal an die Angel bekommt, muss er ganz schön kämpfen, denn Welse können eine ungemeine Kraft entwickeln und schnappen manchmal sogar zu.



Mehr bei DRadio Wissen:

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Immer noch stammt rund ein Viertel der weltweit verzehrten Fische aus illegalem Fischfang. Dabei sind viele Bestände bereits überfischt – und das, obwohl es Fangquoten und Schutzgebiete gibt.
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Sicher frischer Fisch
Es klingt nach einer Selbstverständlichkeit: Fisch soll frisch sein. Allerdings wissen nicht nur Kenner des berüchtigten Fischhändlers Verleihnix aus den Asterix-Heften, dass "frisch" nicht unbedingt "frisch gefangen" heißt.
(Agenda vom 22.03.2012)

 

Mehr zum Thema:

"Ich bin beim Kampf mit einem Wels ins Wasser gefallen"
(Sueddeutsche.de vom 18.07.2012)

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