Weltnichtrauchertag Reden statt rauchen
Dirk Jostes berichtet über einen Kurs an der Raucherambulanz der TU Dresden.
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- Das Rauchen aufzugeben erfordert viel Disziplin. (Vectorportal | Flickr | cc-by-2.0)
Einfach aufhören können viele Raucher nicht. In Dresden sollen Gruppenkurse im Kampf gegen die Sucht helfen.
Am 31. Mai ist der Weltnichtrauchertag - Glück für diejenigen, die keine Zigarette anrühren. Raucher allerdings wissen, wie schwer es ist, die Sucht aufzugeben. Auch Nikotinpflaster, die E-Zigarette und Nikotinkaugummis machen die Rauchentwöhnung nicht leichter. Wer dennoch um jeden Preis vom Glimmstängel loskommen will, kann es in Rauchfrei-Kursen versuchen. Verschiedene Universitäten in Deutschland betreiben Raucherambulanzen. Dazu gehört auch die TU Dresden.
Nichtrauchen lernen
Hier treffen sich Raucher gemeinsam mit Psychologen. Im Kursverlauf lernen sie, ihr Rauchverhalten besser zu verstehen. Sie hinterfragen, warum sie überhaupt rauchen und lernen wie man einen Rückfall nach dem Aufhören vermeiden kann. Gemeinsam planen die Kursteilnehmer ihren ersten rauchfreien Tag und erarbeiten Strategien, wie sie an dem Tag X mit dem Gedanken an die Zigarette umgehen.
Der ganze Körper raucht
Kursleiterin Anne Rühlmann sagt, Rauchen sei eine Sache des ganzen Körpers: Hand, Mund, Kopf und Körper wollen beschäftigt werden. Ablenken kann man sich mit einem Kaugummi oder indem man jongliert oder Jojo spielt. Am Ende eines Rauchfrei-Kurses sind im Schnitt sieben von zehn Teilnehmern rauchfrei. Nach einem Jahr sind es noch 30 Prozent der Teilnehmer.