Samstag, 18. Mai 2013

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Weltraum Mit 28 Watt ins Weltall  

Martin Holland vom Computerfachmagazin c't über eine neue Antenne der europäischen Raumfahrtbehörde ESA

Eine riesige Sattelitenantenne ragt in den blauen Himmel.
Die ESA hat in Malargüe, etwa 1.200 Kilometer westlich von Buenos Aires, eine Riesen-Antenne gebaut. (S. Marti | ESA)

Das Netzwerk der Riesen-Antennen ist komplett. Das European Deep Space Network (EDSN) ermöglicht eine bessere Verbindung zu den am weitesten entfernten Raumsonden. Dazu gehört zum Beispiel "Rosetta". Die Sonde wird im Jahr 2014 ungefähr 900 Millionen Kilometer von der Erde entfernt sein und sendet von dort mit 28 Watt.

35 Meter misst der Durchmesser der Riesen-Antenne, die jetzt im argentinischen Malargüe in Betrieb genommen wurde. Sie ist die dritte ihrer Art, zwei weitere stehen in Australien und Spanien. Das EDSN ist damit komplett und ermöglicht eine bessere Verbindung zu den am weitesten entfernten Raumsonden. Jetzt kann die ESA unabhängig von der Position der Erde Kontakt zu den eigenen Sonden aufnehmen, und zwar nicht mehr nur für wenige Minuten, sondern teilweise sogar mehrere Stunden lang.

Nachrichten aus dem All

Davon profitiert zum Beispiel der Mars Express im Orbit des Roten Planeten, Venus Express und Rosetta. Im Herbst 2015 soll außerdem die Sonde BepiColombo starten, die mit Merkur den sonnennächsten Planeten untersuchen soll. Am weitesten entfernt von der Erde ist die ESA-Sonde Rosetta. Sie ist gerade auf dem Weg zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko, den sie 2014 erreichen soll.

 



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