Westfälischer Friede Ende des Mordens
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- Unterzeichnung des Westfälischen Friedens in Münster - Gemälde von Gerard ter Borch, 1648. (Wikicommons)
Nach 30 Jahren Krieg und Millionen Toter einigt man sich 1648 auf einen Friedensschluss.
Am Anfang des Krieges stand der Versuch der katholischen Seite, die Protestanten zurückzudrängen und die Allmacht des Vatikans wieder herzustellen. Nach 30 Jahren und einigen Millionen Toten auf den Schlachtfeldern vor allem im Norden und Osten Deutschlands war klar: Beide Seiten haben ein Existenzrecht, niemand darf Nachteile haben, wenn er der einen oder anderen Religion angehört.
Gleichzeitig übernahmen zum ersten (und nicht zum letzten) Mal die europäischen Mächte Verantwortung für die zerstrittene deutsche Mitte des Kontinents. Zudem wurden die Regionalmächte in Deutschland zu Lasten der kaiserlichen Zentralgewalt gestärkt – der für die Bundesrepublik charakterisierende Föderalismus ist seitdem als staatliches Prinzip verankert.
Matthias von Hellfeld über den historischen Friedensschluss.
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