Wirtschaft Bewährte Beziehung
Markus Rimmele über Freud und Leid deutsch-chinesischer Handelsbeziehungen
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- Bundeskanzlerin Merkel und chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao auf der Hannover Messe 2012. (picture alliance / dpa | Peter Steffen)
Frau Merkel und Herr Jiabao wissen, worauf es ankommt - in puncto Wirtschaftsbeziehungen.
Im Juni 2011 trafen sich die beiden Kabinette zu ihren ersten Regierungskonsultationen in Berlin - am 29. August ist es wieder soweit: Angela Merkel reist mit einer großen Wirtschaftsdelegation nach China. Trotz heikler Diskussion um den Yuan-Euro-Wechselkurs, die eventuell dort zur Sprache kommen werden, können sich große Konzerne wie Airbus auf erfolgsversprechende Verhandlungen freuen.
Gute Geschäfte
Die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen haben sich in den vergangenen vierzig Jahren zu einer großen Erfolgsgeschichte entwickelt: 1972 exportierten deutsche Unternehmen Waren für gerade 270 Millionen Dollar nach China, im Jahr 2011 betrugen diese Ausfuhren bereits 64,8 Milliarden Euro. Deutschland widerum steht in der Rangfolge der weltweiten Handelspartner Chinas auf Platz fünf. Zudem ist China das größte Lieferland Deutschlands.