Mittwoch, 19. Juni 2013

Online Talk /

Wirtschaft Die Systemfrage stellen  

Online-Talk mit Michael Gessat und Andreas Noll

Ein Börsenhändler schaut auf einen Monitor um ihn herum Amerikaflaggen.
Nervosität greift um sich - auch auf dem Börsenparkett. Das Netz und seine Blogger bieten Orientierung in Fragen Wirtschaftskrise. (AP)

Egghat von "Die wunderbare Welt der Wirtschaft" ist zu Gast im Online-Talk.

Todsichere Aktientipps, Interviews mit Geldanlage-Gurus und die Börsenvorgaben aus Fernost: das war einmal. In der Wirtschaftsberichterstattung geht es in diesen Monaten häufig um das große Ganze. Wann ist Griechenland bankrott? Scheitert der Euro? Wie tief steckt der Kapitalismus in der Krise?

Albträume dank Wirtschaftsblog

Der Platz im Wirtschaftsteil der Zeitungen reicht manchmal nicht aus, um die Krisenkonzepte aus allen Perspektiven zu beleuchten. Auf diewunderbareweltderwirtschaft.de präsentiert Egghat seine Sicht der Dinge oder verweist auch nur auf neue Zahlen aus dem Netz, die uns noch schlechter schlafen lassen.

Einer der profiliertesten Wirtschaftsblogger

Seit gut fünf Jahren betreibt der 43-jährige Diplom-Wirtschaftsinformatiker "Die wunderbare Welt der Wirtschaft" und zählt mit seinem Blog heute zu den profiliertesten deutschen Wirtschaftsbloggern. Nach Dirk Elsner von blicklog.com ist Egghat der zweite Ökonom im Onlinetalk.

Egghats Bookmarks:

piratenpartei.de
Transparenz – ein Thema, das nicht nur in der Wirtschaft wichtig ist, sondern auch für die Gesellschaft. Können die Piraten dieses Thema besetzen?

kantooseconomics.com/
"Moderne VWL und Wirtschaftspolitik – Versuch einer Paartherapie“: Unter diesem Motto gibt es bei Kantoos Geschichten aus der Welt der Wirtschaft. Der 30-jährige Volkswirt schätzt dabei vor allem Themen aus Deutschland – auch wenn viele Beiträge auf Englisch verfasst sind.

Blogs zu Wirtschaft, Krisen und Politik:

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Kommentare 8 - 1 von 8

  • 8. Transparenz der Bank-Bilanzen ohne Verstaatlichung?

    egghat möchte doch mal bitte erklären wie er die privaten Banken kontrolllieren möchte! Nicht einmal der Staat bekommt volle Einsicht in die Bilanz der Deutschen Bahn! Schade, Sendung vorbei...

    mabraton 08.10.2011 11:59 Uhr

  • 7. Woher nimmt egghat diese Geduld?

    Ich wundere mich ein bisschen. Eben erwähnt egghat dass die Bilanzen der Banken in keinster Weise transparent sind und sagt im Nachklapp man könne die privaten Banken auch suggzessive beteiligen. - Seit langer Zeit spricht man von 300Mrd. die allein die franz.Banken in GR im Feuer haben - Die europ. Großbank Dexia mußte wg. Griechenland gerade eben von Belgien/Frankreich gerettet werden. Wie kommt er darauf dass man Zeit hätte mit einer Umschuldung Griechenland?

    mabraton 08.10.2011 11:52 Uhr

  • 6. Wieso muss denn ein GR-Schuldenschnitt die deutsche Schuld erhöhen,

    damit die Rentiers dann deutsche Staatsanleihen kaufen und ihr Tod erst wieder nicht eintritt. Die beste Erfindung des Lebens darf man ihnen nicht vorenthalten. p.s.: Deutsche Solarzellen am Dach sind wenigstens eine Umverteilung von Nichtimmobilienbesitzer zu Besitzern innerhalb Deutschlands. Sollen die EEG-Zahlungen in Zukunft nach Griechenland fließen?

    mylli 08.10.2011 11:49 Uhr

  • 5. keine Demonstrationen in den USA

    Naja, Vietnam, Christopher Street Day, I have a dream,... so leise wars doch zumindest vor einiger Zeit in den USA nicht. Hört eigentlich in den USA noch wer auf Paul Volcker? In der Zeit hat er ja vor kurzem (mMn) klug über eben angerissene Themen gesprochen.

    mylli 08.10.2011 11:33 Uhr

  • 4. und der Haircut ist die beste Erfindung des Fremdkapitals

    oder gegen die absolute Herrschaft des Fremdkapitals?

    mylli 08.10.2011 11:26 Uhr

  • 3. zur Systemtheorie

    ja, im Grunde hat goodnight weissgarnix auf dem Gewissen. ;-)

    mylli 08.10.2011 11:18 Uhr

  • 2. Blogger - die unbekannten Wesen?

    Die Zahl der Kommentare ist sicherlich nicht das Qualitätsmerkmal bei Wirtschafts- und Finanzblogs - provokativ formuliert: Je weniger Kommentare umso besser und aussagekräftiger der Beitrag. Aber die Medien kennen fast nur den Begriff Quantität und Reichweite. Dabei geht es gerade bei guten Blogs um inhaltliche Differenzierung und Individualität, in den USA gibt es weit weniger Schubladendenken als hier. Blogs sind aber hier wie dort die Trendscouts und Frühwarnsysteme für gesellschaftliche Veränderungen, die irgendwann auch die Wirtschaft erreichen. Die Monetarisierungsfrage stellt sich dabei zunächst nicht, gerade wenn man neue Wege beschreitet. Fazit: Bloggende Journalisten oder journalistische Blogger? Die Frage ist bei Wirtschafts- und Finanzjournalisten längst out - denn gerade hier gibt es kaum ideologische Grabenkämpfe wie in anderen Revieren. Es dominiert Pragmatismus, jeder hat in Personalunion viele Funktionen.... Auch Journalisten sind übrigens neugierige Wesen - in Zukunft werden also gute individuelle Blogformate sicher ihren Zugang zu den Medien finden - und umgekehrt. Eine synergetische Koexistenz - das wäre doch sicher eine gute Nachricht, oder?

    LotharLochmaier 08.10.2011 11:16 Uhr

  • 1. wunderbareweltderwirtschaft oder weissgarnix?

    weissgarnix lud schon optisch mehr ein zum diskutieren, vom Design waren die Kommentare praktisch Bestandteil der Beiträge, und nicht nur Anhängsel. Dafür war weissgarnix unübersichtlicher.

    mylli 08.10.2011 11:13 Uhr

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